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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : August 17, 2007 | Autor : Matthias
Kategorie : Freizeit und Hobby | Bisher gelesen : 1585

  
Wer kennt das Problem nicht, es ist abends und sie wollen noch ein schönes Panorama mit der Digitalkamera festhalten, stellen später aber fest, dass  das Bild unterbelichtet und einfach nur schlecht ist. Grund dafür ist in den meisten Fällen immer der nicht ausreichende Blitz.

Bei den meisten Digitalkameras ist das integrierte Blitzlicht nicht ausreichend, um schöne Nachtaufnahmen machen zu können. Für diese Aufnahmen empfehlen sich externe Blitzgeräte zu kaufen.

Mit dem externen Blitzgerät wird der interne Blitz ergänzt und das ausgewählte Motiv wird besser ausgeleuchtet. Mit einem externen Blitzgerät kann man eine größere Reichweite erzielen, wodurch eine Unterbelichtung verhindert wird. Aber auch eine Überbelichtung  und der gefürchtete „Rote-Augen-Effekt“ kann vermieden werden. Mit zusätzlichen Blitzgeräten wird ein indirektes Blitzen verhindert, deshalb werden auch partielle Überbelichtungen verhindert. Deshalb benutzen Profis auch oft in Fotostudios mehrere Blitzgeräte, die durch Fernsteuerung und Synchronisation verschiedene Beleuchtungssituationen erzielen können.

Man hat drei verschiedene Möglichkeiten, externe Blitzgeräte zu steuern. Falls eine Digitalkamera keinen Blitzschuh hat, kann es zu keiner direkten Kommunikation zwischen Digitalkamera und Blitzgerät kommen. In diesem Fall empfiehlt sich ein Slave-Blitzgeräte. Diese Blitzgeräte erkennen automatisch den Blitz des internen Blitzgerätes und lösen automatisch einen Blitz aus. Problematisch bei den Slave-Geräten ist der „richtige“ Zeitpunkt den Blitz auszulösen. Der Slave-Blitz sollte immer erst beim Hauptblitz ausgelöst werden. Deshalb sollte der Slave-Blitz eine umfangreiche Konfiguration haben, die der Fotograf nach seinen Bedürfnissen einstellen kann.

Die meisten Spiegelreflexkameras besitzen Blitzschuh mit Mittenkontakt, wodurch eine direkte Verbindung zwischen Kamera und Blitzlicht möglich ist. In diesem Fall wird der interne Blitz deaktiviert und der externe Blitz kann im richtigen Augenblick gezündet werden. Hierbei ist es aber wichtig, die Kamera und das Blitzgerät mit einander abzustimmen. Denn die Kamera kann dem Blitzgerät keine Informationen über die notwendige Lichtmenge geben. Deshalb sollten Kamera und Blitzgerät die gleichen ISO-Werte haben. Diese lassen sich im jeweiligen Menu einstellen. Wenn die ISO-Werte übereinstimmen, können die Blitzgeräte beim Auslösen die reflektierende Lichtmenge messen und entsprechend viel Licht abgeben, das für die Belichtung notwendig ist.

Matthias Schmitts
info@schmitts.de

 

 


 




 

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