Zufalls Artikel |
| Sie haben kleine Kinder und somit auch immer wieder Kleidung zu verkaufen, oder sind vielleicht auf der suche dann besuchen Sie doch das Online Flohmarkt Forum babystube.eu |
|
|
Statistiken |
| » Artikel |
5330
|
| » Autoren |
6338
|
| » Besucher |
3417997
|
| » Kategorien |
22
|
|
|
|
Veröffentlicht : November 14, 2007 |
Autor : Premium
Kategorie : Finanzen und Wirtschaft | Bisher
gelesen
: 1365
|
|
|
|
Immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen müssen ihre Pforten schließen, weil ihre eigenen Kunden mit der Zahlung der Rechnungen nicht hinterherkommen. Die Folge sind zunächst Zahlungsschwierigkeiten, Verschuldungen und letztendlich die Insolvenz. Damit dieser Teufelskreis ein Ende hat, können sich Unternehmen der Dienstleistung eines Factors bedienen. Ein Factor ist ein Finanzierungsinstitut, dass die offenen Rechnungen, d.h. die Forderungen die ein Hersteller oder Händler gegen seine Kunden hat, dem Hersteller / Händler aufkauft. Genannt wird diese Dienstleistung Factoring, die sich in das Offene Factoring, das Stille Factoring und das Halb-Offene-Factoring unterteilt. [pagebreak] In der Praxis erhält der Factoringkunde vom Factoringinstitut in der Regel 90 Prozent des jeweiligen Rechnungsbetrages meist innerhalb 48Std. gutgeschrieben. Die restlichen 10 Prozent dienen dem Factor zunächst als Sicherungseinbehalt. Ist der Factor gezwungene ein Mahnverfahren einzuleiten, dienen diese 10 Prozent zur Abdeckung der dabei entstehenden Kosten. Zahlt der Kunde innerhalb seiner Zahlungsfrist jedoch den Rechnungsbetrag an den Factor, überweist der Factor auch die 10 Prozent an den Hersteller / Händler. Die Dienstleistung eines Factors geschieht jedoch nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern kostet Geld. Die Gebühren hierfür setzten sich aus Pauschalen für Bankgebühren und Bonitätsprüfungen sowie einem Zins für den Zeitraum der Bevorschussung zusammen. Im Vergleich zu den Kosten eines Mahnverfahrens oder dem Risiko des Totalausfalls einer Forderung sind die Kosten für das Factoring jedoch verschwindend gering. Der Vorteil für den Hersteller / Händler ist die Liquidität, denn bereits zwei bis drei Tage nach der Rechnungsstellung überweist der Factor den reduzierten Rechungsbetrag an den Hersteller / Händler. Zudem bieten die Factoringisntitute auch die Übernahme der kompletten Debitorenbuchhaltung an. So kann der Hersteller / Händler unter Umständen auch Personalkosten einsparen, da er keine eigene Debitorenbuchhaltung mehr benötigt. Seinerseits sichert sich der Factor gegen Forderungsausfälle ab, indem er für jeden Kunden, dessen Rechnungen er aufkaufen soll, eine eingehende Bonitätsprüfung vornimmt und diese auch in regelmäßigen Abständen wiederholt. Zudem legt er für jeden Kunden ein Ankauflimit fest. Hierbei handelt es sich um eine bestimmte Grenze, bis zu der der Factor Rechungen des speziellen Kunden ankauft. Ist das Limit, dessen Höhe sich aus der Bonitätsprüfung ergibt, erreicht, werden erst dann wieder Forderungen dieses Kunden angekauft, wenn der Kunde Rechungen begleicht. Weitere Informationen über das Factoring hält das Deutsche Factoring-Portal für Sie bereit.
Michael Burkart | mb@deutsches-factoring-portal.de
|
|
|
Visitor's Comments ! |
|
|
|