Das Telefonieren im Internet, auch Voice over Internet Protokoll oder VoIP genannt, bezeichnet das Telefonieren über Computernetzwerke. Während beim herkömmlichen Telefonieren zwei Endgeräte über eine Leitung, z.B. eine Landleitung oder bei Handys über Funkwellen und Landleitungen, verbunden werden, wird beim VoIP ...
Veröffentlicht : September 06, 2010 |
Autor : ThomasMe Kategorie : Essen und Trinken | Bisher
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In den letzen
Jahren haben sich fair gehandelte Produkte immer weiter verbreitet. Sie werden
mit einem Siegel gekennzeichnet und garantieren damit, dass den Produzenten
Löhne über dem jeweiligen Weltmarktpreis angeboten werden und internationale
Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.Während es schon lange Kaffee
aus fairem Handel zu kaufen gibt, sind jetzt auch die Schokoladenhersteller
darauf aufmerksam geworden und verwenden Kakao aus fairem Handel.
Dabei spielt
nicht immer das Sozial- und Umweltbewusstsein die größte Rolle. Ein Fair Trade
Siegel wird als imageaufbessernd und als Begründung für höhere Preise, die
nicht immer komplett an die Produzenten, sondern teilweise auch in die Taschen
der großen Unternehmen wandern, verwendet. Nestlé bietet seinen Schokoriegel KitKat
seit Anfang 2010 als FairTrade-Produkt in Großbritannien und Irland an. Der
Großkonzern Mars, der auch den Lieblingsschokoriegel der Deutschen, Schnickers,
herstellt, will sein gesamtes Schokoriegel-Sortiment bis 2020 als FairTrade anbieten.
Auch Kraft Foods will Milka und Toblerone von Organisationen für fairen Handel
kontrollieren lassen.
Allerdings gibt es bei den Organisationen enorme
Unterschiede. So garantiert zum Beispiel Rainforest Alliance weder
Mindestabnahmepreise noch Mindestlöhne und vergibt sein Siegel an Produkte,
deren Inhaltsstoffe nur zu 30 Prozent aus zertifizierten Betrieben stammen. Das
liegt vor allem daran, dass Fair Trade kein gesetzlich geschützter Begriff ist.
Nicht auf jedem Produkt, auf dem Fair Trade drauf steht, ist auch Fair Trade drin.
Dagegen kann man bei einem Siegel von Transfair davon ausgehen, dass die
Produkte wirklich fair gehandelt werden. Die Organisation fordert, dass 100
Prozent der Inhaltsstoffe von zertifizierten Betrieben stammen, die Bauern
einen festen Mindestpreis erhalten und fördert zudem Gemeinschaftsprojekte, wie
den Bau von Schulen und Krankenhäusern.