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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : October 28, 2007 | Autor : Robert Milan
Kategorie : Gesundheit | Bisher gelesen : 1411

  

Die wichtige Rolle der Fette in unserer Ernährung wird gerade von sportlichen und aktiven Menschen oft verkannt.

Fett erfüllt eine Menge lebenswichtiger Funktionen im Körper. Es wird z.B. für die Absorption der essentiellen Vitamine A, D, E und K benötigt. Wie auch schon bei den Aminosäuren gibt es essentielle Fettsäuren, wie z.B. Linol- und Linolensäure, welche stark am Wachstumsprozess beteiligt sind.

Fett erhöht außerdem die Verweildauer der Nahrung im Magen. Wie auch schon die Kohlenhydrate dienen Fette als Energiequelle, hier allerdings als Langzeitenergiequelle. Das Nervensystem, und das Gehirn benötigen zur Aufrechterhaltung ihrer Funktionen mindestens 60g Kohlenhydrate pro Tag. Alle nicht benötigten, also über den Bedarf hinaus aufgenommenen Kalorien (egal ob Kohlenhydrate, Fette oder Proteine), werden in Form von Fett in den Körperdepots gespeichert. Durch aerobes Training und Muskelaufbau Training können diese Fettdepots mobilisiert werden, da der Körper z.B. bei längerem Joggen oder Schwimmen seinen Energiebedarf bis zu 80% aus den Fettdepots deckt (ab etwa 30 Minuten dominiert der Fettstoffwechsel in zunehmendem Maße). Auf diese Weise kann man auch seinen Fettstoffwechsel gezielt trainieren, so dass der Körper lernt mehr Fettsäuren zur Energiegewinnung heranzuziehen.

Die zwei Hauptarten von Fetten: die gesättigten und die ungesättigten Fettsäuren. Die ungesättigten Fettsäuren unterteilen sich nochmals in einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Je flüssiger ein Fett (Öl), desto mehr ungesättigte Fettsäuren enthält es.

Alle Fette enthalten ungesättigte und gesättigte Fettsäuren. Tierische Fette enthalten vorwiegend gesättigte Fettsäuren, während pflanzliche Fette reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Der hohe Verzehr von gesättigten Fettsäuren (schlechtes Fett) erhöht z.B. den Cholesterinspiegel und das Risiko der Arterienverkalkung. Der Verzehr von gesättigten sollte auf ein Minimum beschränkt werden. Meiden Sie also Rindfleisch, Schweinefleisch, Butter, Eigelb und Margarine. Nutzen Sie lieber Fisch (Fischöl ist reich mehrfach ungesättigten Fettsäuren), Geflügel (Brust) und Eiklar als Proteinquelle. Achtung, auch Fast-Food weist meist einen hohen Fettgehalt (besonders gesättigte Fettsäuren) auf.

Um den Fettkonsum zu senken, ersetzen sie fettreiche Lebensmittel durch fettärmere (z.B. Vollmilch durch fettarme oder entrahmte Milch).

Es ist allerdings wichtig die tägliche Versorgung mit Linol- und Linolensäure sicherzustellen (1 EL Sonnenblumen- oder Distelöl). Halten Sie Ihren Fettkonsum ansonsten möglichst gering. Schon 20g Fett (1/3 gesättigte, 1/3 einfach ungesättigte und 1/3 mehrfach ungesättigte Fettsäuren) , was etwa 5-6% der täglichen Kalorienzufuhr eines erwachsenen Sportlers entspricht, reichen normalerweise aus um die Versorgung mit essentiellen Fettsäuren sicherzustellen. Ein etwas höherer Fettkonsum hat allerdings keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Achten Sie aber darauf auf gar keinen Fall mehr als 25% Ihrer Gesamtkalorienzahl durch Fett zu decken. 15-20% sind hier wohl als optimal anzusehen. Ein effektives Produkt aus der Nahrungsergänzung ist übrigens HGH welches beim Abbau von überflüssigem Fett hilft.




 

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