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Jeder der ein neues Auto braucht oder
einfach nur möchte, steht vor einer schweren Entscheidung. Hat man
sich grundsätzlich für einen Gebrauchtwagen entschieden, dann
schränkt das die Suche schon einmal ein wenig ein. Aber halt auch
nur ein wenig. Beim Händler kann man zum Beispiel weiterhin kaufen,
denn auch die vertreiben, die neuen Alten. Allerdings treten nun auch
Angebote von Privatpersonen auf den Plan, die von Interesse sein
könnten. Um hier nicht den Überblick zu verlieren, müssen nur
wenige Regeln beachtet werden. So ist zum Beispiel ein
grundsätzlicher Unterschied zwischen dem Händler und einer
verkaufenden Privatperson, der Umfang der Informationen, die man
erhält. Beim Händler kann man eigentlich davon ausgehen, Fahrzeuge
erstehen zu können, die - nach eventueller Reparatur - voll
funktionstüchtig sind. Die Infrastruktur, wie Werkstätten und
fachkundiges Personal ist ja vorhanden. Die Qualität erscheint somit
beim Händler bessere Voraussetzungen zu erfahren. Hinsichtlich der
Verhandlungsmöglichkeiten darf man auf knappe Vorteile beim Gespräch
mit einer Privatperson hoffen. Denn im Gegensatz zum erfahrenen und
beruflichen Autohändler, kann der Privatmensch in der Regel nicht
mit der Kompetenz eines Fachmanns punkten. Für beide Kriterien finden
sich sicherlich Ausnahmen, aber normaler Weise, sollten Schnäppchen
eher im Bereich der Privatverkäufe realistisch sein. Darüber
hinaus sollten die Aspekte, wie z.B. die ausführliche Besichtigung
des Wagens von Innen und auch Außen, als auch eine Probefahrt, zum
Standardprogramm eines Gebrauchtwagen-Kaufs gehören. Wer die Probefahrt
verneint, sollte stehen gelassen werden. Denn selber hinterm Steuer
erfährt man am besten, was das Auto kann und was wohl weniger
gut funktioniert. Wer zudem in Sachen Auto etwas unbeholfen ist und
auch nicht plant ein Ingenieurs-Studium in Kürze zu absolvieren, der
kann besten Gewissens, eine der vielen Prüforganisationen aufsuchen
und sich beraten lassen. Hier schauen sich die Fachleute das Fahrzeug
an und kennen dabei die Stellen, die es besonders zu durchleuchten
gilt. Schlussendlich fehlt nur noch der vollständige Kaufvertrag und
der ersten Tour im neuen Gebrauchten sollte nichts mehr im Wege
stehen.
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