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Die Bezeichnung Steinschlag steht für den Abgang von Steinen an einem Berghang. Dieser kann durch unterschiedliche Faktoren verursacht werden: Besonders starkes Tauwetter im Frühling kann sehr gefährlich sein, da sich bei einer solchen Witterung Gestein, das vorher festgefroren waren, in größeren Mengen vom Hang ablösen kann. Bricht eine große Menge Gestein oder gar ein umfangreicherer Teil eines Felsens zeitgleich ab, ist von einem Felssturz die Rede, bei größeren Abrutschen, die in gebirgigen Regionen vorkommen, spricht man von einem Erdrutsch oder auch von einer Lawine. Diese Art von Steinschlägen stellt mitunter eine lebensbedrohliche Gefahr für den Bergwanderer und Sportkletterer dar, da er niemals sicher sagen kann lässt, wann er auftreten wird. Daher sollte ein Bergsteiger immer an entsprechende Ausrüstung wie den Steinschlaghelm denken. Auf eine andere Art gefährdet sind Motorrad- und Autofahrer, die in gebirgigen Regionen jederzeit damit rechnen sollten, das plötzlich Geröll oder ein Felsbrocken auf der Straße liegt oder Steine von der Felswand herabfallen, deswegen ist in diesen Regionen eine besonders vorsichtige Fahrweise ratsam. Eine völlig andere Art von Steinschlagschäden kann auftreten, wennvorausfahrende Verkehrsteilnehmer beim fahren Geröll aufschleudern und damit kleine Schäden an den nachfolgenden Fahrzeugen verursachen. Diese Art von Steinschlag gilt als allgemeines Verkehrsrisiko, dass auch ein vorsichtiger Fahrer kaum vermeiden kann. Der durch den Steinschlag Geschädigte kann sich den Schaden normalerweise ohne Probleme durch die Teilkaskoversicherung erstatten lassen werden. Ist es möglich, eine preiswerte Steinschlag-Reparatur bei einem Fachbetrieb druchführen zu lassen anstatt sie als ganzes auszutauschen, verzichtet die Teilkaskoversicherung in vielen Fällen auf die Zahlung der Selbstbeteiligung. Autor: Kerstin Becker kbecker[ @ ]content-optimizer.de
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