Veröffentlicht : August 20, 2009 |
Autor : Stephanie Kategorie : Essen und Trinken | Bisher
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Die indische Küche ist vom
Himalaya bis zur Südspitze Indiens sehr verschieden und setzt sich daher aus
vielen Verschiedenen Spezialitäten und Ausprägungen zusammen. Einfluss auf die
verschiedenen Richtungen der indischen Küche haben vor allem klimatische
Veränderungen, kulturelle Entwicklungen, religiöse und soziale Begebenheiten. In
der indischen Kochkunst findet man unter anderem Einflüsse aus der
orientalischen Küche, sowie aus Portugal und Großbritannien. Charakteristika
der indischen Küche im Allgemeinen sind die Verwendung von vielen verschiedenen
Gewürzen sowie der Einsatz von scharfen Soßen. Typisch ist die Verwendung von
Gewürzen wie Pfeffer, Kurkuma, Kardamom, schwarzer Senf, Bockshornklee, etc.).
Viele Hindus essen fast
ausschließlich vegetarisch, daher spielt die fleischlose Küche eine besondere
Rolle in der indischen Küche. Bei den Hindus ist der Verzehr von Rindfleisch
nicht erlaubt, da die Kuh im Hinduismus als heilig angesehen wird. Der
muslimische Bevölkerungsteil hingegen verzichtet auf Schweinefleisch. Generell
besteht die indische Küche aus wenig bis überhaupt keinem Fleisch. Fleisch
wird, wenn überhaupt, nur als Beilage gegessen.
Die ostindische Küche ist vor
allem für seine Süßspeisen bekannt. Sowie in der südindischen Küche zählt auch
in der ostindischen der Reis zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Darüber
hinaus findet man auf vielen Speisekarten Ostindiens viel Gemüse und
Süßwasserfisch, der eher ungewöhnlich ist. Typisch für die südindische Küche
ist neben der Verwendung von viel Gemüse, Obst, Fisch und Meeresfrüchten auch
die Verwendung von Kokosnuss, in Form von Kokosmilch und –öl. Das bekannteste
Gericht der südindischen Küche sind jedoch die Currys. Als Curry werden sowohl
eine Gewürzmischung sowie würzige Soßengerichte bezeichnet. Besonders zeichnet
sich die südindische Küche durch ihre Schärfe und den Einsatz von roten und
grünen Chilis aus.