|
Heute gehört sie in jedem Haushalt
zur Grundausstattung und ist nicht mehr aus unserem Leben weg zu denken
– die Waschmaschine. Die Zeit, in der die Wäsche immer noch von Hand
gereinigt wurde und ein Waschautomat nur in den wenigsten Haushalten
anzutreffen war, liegt dabei nicht sehr lange zurück. Seit Jahrhunderten
versuchten die verschiedensten Tüftler und Entwickler, die bekannten
Geräte zu verbessern und den Aufwand beim Waschen zu verringern. Aber
der Weg bis zum Vollwaschautomaten war lang und steinig.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
entwickelte der deutsche Theologe und Erfinder Jacob Christian Schäffern
eine sogenannte Rührflügelwaschmaschine, um den Waschvorgang zu verkürzen.
Der Amerikaner Hamilton Smirt erfand Mitte des 19. Jahrhunderts schließlich
eine Trommelmaschine und legt damit den Grundstein für die heutige
Form der Waschautomaten. Einen weiteren Schritt machte A. Fisher mit
seiner elektrischen Waschmaschine. Bevor der erste vollautomatische
Waschautomat Einzug in die Haushalte hielt, sollte es noch einmal 50
Jahre dauern. Seit dem entwickelt sich das technische Know – How immer
weiter und mit der landesweiten Stromabdeckung gehört die Waschmaschine
in unseren Alltag.
Waren bis vor wenigen Jahren vorwiegend
Toploader verbreitet, das heißt, die Waschtrommel wurde von oben gefüllt,
sind seit einiger Zeit die Frontloader auf dem Vormarsch. Bei diesem
Modell kommt die Wäsche von vorn in die Waschtrommel. Die Ersparnis
an Platz wird durch den technisch höheren Aufwand in der Produktion
erkauft. Die Trommel kann nicht, wie bei einem Toploader separat verschlossen
werden. Zusätzlich ist die Dichtung der Türöffnung wesentlich komplizierter.
Trotz der Probleme greifen immer mehr Haushalte auf Frontloader zurück.
Diese Modelle passen perfekt in Wohnungen, in denen Platz möglichst
günstig genutzt werden muss. Und wer noch ein paar Haushaltstipps sucht, wird im Internet sicher fündig.
Rene Petzold, schellerhauer@googlemail.com
|