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Einige Insider im Kreditgeschäft
sprechen sogar davon, dass sich das Kreditgeschäft etwas vermenschelt. Schön
wäre es ja, wenn man bedenkt, wie lange sich schon Menschen mit geliehenem Geld
teilweise über Wasser gehalten haben und ihnen somit eine Weiterführung ihres
Geschäftes oder ihres Lebens ermöglicht worden ist. Schon 300 Jahre vor Christi
existierten die privaten Geldverleiher. Sie nannten sich, so haben Forscher
herausgefunden, zur damaligen Zeit im alten China Lun Hui. Nur bei diesen
benannten Menschen konnte man sich damals Geld leihen. Dieses Geld stammte aus
dem Privatvermögen der Menschen. Aber auch in anderen Ländern gab es schon in
der damaligen Zeit so eine Art Billig Kredit.
Hier wurde Geld ebenfalls nach
eben demselben Prinzip wie in China verliehen, in Mexiko nannte man die
Menschen, die einen Billig Kredit anboten schon seit Jahrhunderten Tanda und in
Indien wurde nachgewiesen, dass dieses Prinzip in diesem Land eine eben so
lange Geschichte hat. Hier werden die Geldverleiher die Kamet genannt. Japan
hat ebenfalls die Miyin aufzuweisen, die das Prinzip der Verleihung von Geldern
praktizieren. Alle arbeiten nach ein und demselben Prinzip und somit kann man
durchaus und mit voller Gewissheit anmerken, dass Kredite eine sehr lange
Tradition haben. In Deutschland aber wurden erst in der Mitte des 19.
Jahrhunderts die so genannten Kreditvereinigungen gegründet, auch hier kann man
schon in einer gewissen Art und Weise von der Geldverleihung in Form von einem
Privatkredit oder vom Billig Kredit sprechen. Aus diesen
Kreditverleihstationen, wie sie sich früher nannten, entstanden später die
Volksbanken und die Raiffeisenbanken.
Sandra Reinfeld info@omsr.de
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