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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : March 26, 2009 | Autor : naturellpower
Kategorie : Essen und Trinken | Bisher gelesen : 1307

  

Echte Gourmets verwenden in der Küche eine breite Palette an Kräutern und Gewürzen, um die Speisen zu verfeinern. Es lohnt sich, so Ernährungsberater und Personal Trainer, die geschmackliche Vielfalt auch in der Alltagsküche einzusetzen. Am besten man probiert man mal alles einmal quer durch den ganzen Reichtum der grünen Pflänzchen und entdeckt seine Lieblingskräuter.

Frische oder getrocknete Kräuter und Gewürze bringen aber nicht nur Geschmack und Abwechslung ins Essen. Sie liefern auch geringe Mengen an Mineralstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen und zeigen positive Wirkungen auf die Gesundheit. Nach Aussage der Ernährungsberater und Personal Trainer lindern Anis, Fenchel und Kümmel Blähungen. Basilikum, Dost und Quendel fördern die Fettverdauung. Kresse hilft schädliche Bakterien zu bekämpfen. Thymian, Bohnenkraut und Liebstöckel regen die Verdauung an. Petersilie enthält reichlich Vitamin C und Sauerampfer ist reich an dem wichtigen Mineralstoff Eisen.

Viele Gründe also, warum Kräuter regelmäßig das Essen verfeinern sollten.

Ein Tipp der Ernährungsberater und Personal Trainer: Frische Kräuter sollten den Speisen erst nach dem Erhitzen und kurz vor dem Verzehr zugegeben werden, um die Inhalts- und Aromastoffe zu schonen. Gewürze schmecken am aromatischsten, wenn man diese erst direkt vor dem Verzehr frisch zerreibt oder zermahlt.

Laut Personal Trainer und Ernährungsberater kommt man mit deutlich weniger Salz aus, wenn man mit Kräutern und Gewürzen abwechslungsreich und phantasievoll würzt. Das ist wichtig für salzempfindliche Personen, die auf eine zu hohe Salzaufnahme mit erhöhtem Blutdruck reagieren. Steigt der Blutdruck, erhöht sich auch das Risiko für einen Herzinfarkt. Mehr als 10 Gramm Kochsalz pro Tag, also zwei Teelöffel, sind daher nicht empfehlenswert. Der wesentliche Anteil an Kochsalz stammt aus verarbeiteten Produkten: etwa 30 Prozent aus Wurst und Fleischwaren, etwa 25 Prozent aus Suppen, Soßen und Konserven, 20 Prozent liefern Brot und 5 Prozent Käse. Bei einer vollwertigen Ernährungsweise, bei der Fertigprodukte sowie Fleischwaren kaum eine Rolle spielen, reduziert sich die erhöhte Salzaufnahme von selbst. Zum sparsamen Salzen sollte jodiertes Meer- oder Kochsalz verwendet werden und auch damit hergestellte Produkte bevorzugt werden, um den Jodbedarf zu decken.

An weniger Salz können sich, so die Ernährungsberater und Personal Trainer, die Geschmacksnerven eines jeden ebenso gewöhnen wie an wenig Zucker. Leider natürlich auch umgekehrt. Wenn man statt Salz lieber Kräuter und Gewürze gekonnt einsetzt, schmecken die Gerichte sogar viel besser und abwechslungsreicher.

Gewürzextrakte, Aromastoffe und Geschmacksverstärker sind nicht empfehlenswert, so die Ernährungsberater und Personal Trainer. Dabei handelt es sich um Isolate oder synthetisch erzeugte Substanzen, die nur wenig bzw. keine essenziellen Nährstoffe und keine sekundären Nährstoffe enthalten. Die meisten werden mit hohem Aufwand hergestellt und sind daher aus ökologischen Gründen abzulehnen. Außerdem können sie den Geschmack oder Geruch eines frischen Lebensmittel vortäuschen, so dass der wahre Frischegrad nicht mehr zu erkennen ist.

Ein Tipp noch von Ernährungsberater und Personal Trainer: Kräuter kann man im Garten, auf dem Balkon oder der Fensterbank selbst anbauen. Ein Versuch lohnt sich!! Die frische Würze rundet den Geschmack vieler Speisen perfekt ab. Das selbstgeerntete Grün lässt sich übrigens auch sehr gut einfrieren oder trocknen. Insbesondere Petersilie, Schnittlauch, Basilikum und Kresse wachsen auch im Blumentopf oder Blumenkasten gut heran.


Silvio Philipsen        info@naturellpower.de




 

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