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Für Verbraucher zahlt sich der Vergleich und ein eventueller Kontowechsel durchaus aus. Darauf verweist auch Helga Springeneer vom Verbraucherzentrale Bundesverband. Eine Eindeutige Identifikation der eigenen Zahlungsgewohnheiten ist der erste Schritt bei der Auswahl der passenden Bank, bzw. des passenden Girokontos. Hierbei sind zunächst einige Eigenarten zu erörtern. Sie müssen zunächst die Frage klären, ob Sie eher dazu neigen, Ihr Konto zu überziehen? Oder befindet sich Ihr Konto meist im Plus?
Selbst die Klärung dieser durchaus einfach zu beantwortenden Fragen trägt entscheidend zur Entscheidungsfindung bei und führt zur Auswahl eines optimalen Kontos. Denn die Unterschiede bei den Konditionen für den Überziehungszins weisen gravierende Unterschiede auf. So variiert der Zins um bis zu 9 Prozent. Weiterhin ist es wichtig grundlegende Fragen im Bezug auf Extras und Service zu klären. Sind Sie bereit, das Konto online zu führen und den Service lediglich virtuell wahrzunehmen, dann können Sie auf eine vergünstigte online Version des Girokontos zurückgreifen und werden einen entscheidenden Kostenvorteil erlangen. Hierzu gehören häufig üppige Guthabenszinsen und die Kostenlose Führung von Konto und Karten.
Weiterhin ist auch die Häufigkeit der Transaktionen und deren Art entscheidend. Sie sollten sich beispielsweise vergewissern, wie teuer Überweisungen oder Kontoauszüge sind. Wie die Verbraucherzentrale NRW auf ihren Internetseiten informiert, haben Bankkunden grundsätzlich das Recht, sich kostenlos über ihren Kontostand und die Buchungen auf ihrem Konto zu informieren. Die Bank müsse dafür entweder einen Kontoauszug am Schalter gebührenfrei aushändigen oder am Kontoauszug- Drucker zur Verfügung stellen. Zu beidem sind die Geldhäuser aber nicht verpflichtet: Besteht die kostenfreie Informationsmöglichkeit am Schalter, darf das Institut für den Kontoauszug vom Drucker Geld verlangen. Eine gute Beratung entsprechend Ihrer Vorstellungen zahlt sich also demnach im wahrsten Sinne des Wortes aus.
Stephan Artmann
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