Den letzten Presseberichten zufolge hat die Organisation Greenpeace eine schändliche Tat begangen. Greenpeace wird vorgeworfen, dass die Organisation gegen eine gute Beurteilung von Bio-Obst und Bio-Gemüse einer bekannten Billigdiscounterkette die Auflage für Ihre Zeitschrift gesteigert habe. In einer bekannten Fernsehsendung hat der Moderator, dessen Namen ich hier nicht nennen möchte, versucht eine Stellungnahme von der zuständigen Instanz zu erreichen, was nicht gelang. Worum es mir grundsätzlich geht ist, dass eine
Umweltschutzorganisation dermaßen in Verruf gebracht wird, ohne das Gute zu sehen, was Greenpeace bisher für uns geleistet hat und dass wir alle von Greenpeaces Erfolgen profitieren.
Welchen Gefahren die Mitarbeiter und aktiven Anhänger von Greenpeace ständig ausgesetzt sind, wird meist verschwiegen. Die Berichterstattungen über die Aktionsdemonstrationen sind meistens dürftig, die Bedrohung die sich Greenpeaceaktivisten von außen aussetzen müssen, steht in keinem Verhältnis. Ob die gesamte Geschichte wahr ist oder nicht wahr ist, was ich meine, ist, dass wir diese Organisation nicht verurteilen dürfen wegen einer einzigen Angelegenheit, die auf anderem Terrain aus der Welt geschafft werden sollte, als in den Massenmedien und der Boulevardpresse aufgebauscht zu werden. Was mir auch noch merkwürdig erscheint ist, dass in dieser Zeit in der Greenpeace am Pranger stand, in den Medien Fernsehberichte über die Globalen Klimaveränderungen gezeigt wurden. Hier wurde im Großen und Ganzen ausgesagt, dass die Erderwärmung ein ganz normaler Vorgang sei.
Dieses Ergebnis soll an Hand der Geologischen Auswertungen erwiesen sein. Berichte, die zu anderen Wissenschaftlichen Ergebnissen führen, seien wohl falsch interpretiert worden. Es wurde eine der größten Organisationen, die für unsere Umwelt kämpft und sich im
Naturschutz einen guten Namen gemacht hat, unglaubwürdig gemacht bzw. entwürdigt und im selben Atemzug die Globale Erderwärmung verharmlost und verschönt.
Autor: Heinz Bilda - red[at]re-nature.net