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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : May 20, 2008 | Autor : poldi4567
Kategorie : Handy & Telefon | Bisher gelesen : 1334

  


Unter HandyTV versteht man Fernsehen, dass über ein mobiles Gerät wie z.B. einem Handy empfangen und angeschaut wird. Das ist nicht das gleiche wie WEB-TV. Darunter versteht man Fernsehshows auf einem Webportal, die man als Download oder auch in Echtzeit auf einem x-beliebigen Gerät das über Internetempfang verfügt anschauen kann. Die allermeisten Mobiltelefone sind zwar mittlerweile in der Lage sich ins Internet einzuwählen und  bieten auch anständige Bildschirmauflösungen und Soundfunktionen um WEB-TV anzubieten, im Vergleich zu HandyTV bringt dies jedoch ein paar Nachteile mit sich. Als erstes wären da die Unkosten, die sich anhäufen, sobald man sich mit seinem Telefon über ein Telefonnetz wie z.B. UMTS ins Web einwählt. Internetflatrates sind im Handybereich noch wesentlich weniger üblich und im Verhältnis teurer als Internetflatrates für Standleitungen. Desweiteren eigenen sich Mobilfzunknetze aus technischer Sicht nicht so sehr zur TV-Übertragung, da sie eine eins zu eins Verbindung zwischen Sender und Empfänger aufbauen. Das heisst jeder Beteiligte kann gleichzeitig senden und empfangen. Das hört sich zunächst gut an bedeutet aber auch, dass die vorhandene Bandbreite zwischen den Teilnehmern aufgeteilt werden muss.  Die Menge der Beteiligte ist demnach immer begrenzt. Aufgrund dessen wurde für HandyTV spezielle Übertragungsnetze entwickelt - als erstes DMB (Digital Multimedia Broadcasting) und kurz darauf DVB-H (Digital Video Broadcasting - Handhelds).
Bei der Bei Rundfunknetzen wird, genau wie beim klassischen Fernsehempfang, ein Signal einheitlich an alle Netzteilnehmer ausgestrahlt, ohne das die Nutzeranzahl die Übertragungsleistung beeinflusst. Dem Empfänger steht dabei jedoch kein Rückkanal zur Verfügung. Für Interaktionen mit dem Programm müssen dann  die Mobilfunknetze genutzt werden.  Desweiteren lassen sich  über Rundfunknetze nur Übertragungen per Stream verwirklichen, wo sich der Nutzer in ein laufendes Programm einwählt. Ein Zeitversetztes Angebot ist dagegen nicht möglich. Derzeitig wird in Deutschland ein flächendeckendes DVB-H Netz aufgebaut. Für eine Gebühr von 5 bis 10 Euro pro Monat kann man bis zu 20 TV-Kanäle mobil empfangen.
Eine weitere Option für Mobil-TV ist der Empfang von TV Signalen über DVB-T. DVB-T  ist  in den allermeisten großen Städten zu empfangen. Bis vor kurzum galt DVB-T als zu stromhungrig für Handy-Akkus. Mittlerweile gibt es aber auch Mobiltelefone, die DVB-T empfangen können.

Leo Mahler
poldi4567@freenet.de




 

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