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Schon vor mehr als tausend Jahren gab es zahlreiche Kulturen die Hanf als Nutzpflanze angebaut haben. Vor allem die Chinesen und die Japaner verfügten über Kenntnisse um die Hanffasern entsprechend weiter verarbeiten zu können. So wurden beispielsweise Textilien und Seile aus der Hanffaser gefertigt. Auch in Europa hatte die Hanfpflanze eine große wirtschaftliche Bedeutung - so wurden ebenfalls Hanf angebaut und aus den Fasern Textilien hergestellt. Doch Mitte der Fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts, wurde der Anbau in zahlreichen Ländern verboten - unter anderem auch in Deutschland. Somit kam die Hanfverarbeitung völlig zum Erliegen und man stieg auf andere Stoffe um. Glücklicherweise gibt es heutzutage einige Unternehmen die sich außerordentlich für den Anbau von Hanf engagieren und auch schon einiges erreichen konnten. So ist es beispielsweise in der Bundesrepublik wieder erlaubt, Hanf anzubauen. Bei diesem Hanf, handelt es sich um so genannten Nutzhanf. Dieser wurde so gezüchtet, dass er kein THC mehr enthält und somit bedenkenlos öffentlich angebaut werden kann. Gleichzeitig sind diese Zuchtformen des Hanfs auf eine starkes Wachstum getrimmt wurden. Diese Hanfpflanzen wachsen äußerst sehr schnell und liefern bei der Ernte erstklassige Hanffasern. 
Diese Fasern werden von der Industrie weiterverarbeitet. Überwiegend in Textilien, wie zum Beispiel in Segeltuch. Aber Nutzhanf kann auch noch anderweitig verarbeitet werden. So stellen insbesondere die Hanfblätter eine erstklassige Form der Biomasse dar, die außerordentlich viel Energie liefert. Gleichzeitig kann aus den Hanfblättern auch Ethanol gewonnen werden, welches als alternativer Kraftstoff eine immer wichtigere Rolle einnimmt. Deshalb ist auch davon auszugehen, dass die sich in der EU befindlichen Hanfflächen innerhalb der kommenden Jahre noch sehr stark ausdehnen werden.
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