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Schädlingsbekämpfungsmittel sowie Pflanzenschutzmittel belasten unser Grundwasser, unsere Böden und unser Immunsystem durch die Rückstände in Obst oder Gemüse. Auch Rohstoffe für Textilien, die mit Pestiziden behandelt wurden, sind Gift für empfindliche Menschen, vor allem für Allergiker. Der Einsatz an gefährlichen Chemikalien, die nicht nur giftig für unsere Umwelt, sondern auch krebserregend sind und unser Erbgut schaden, steigt weltweit! Man geht von ca. 5 Millionen Tonnen weltweit aus – im ökologischen Sinne eine Katastrophe! Es gibt Alternativen und eine davon ist der schonende Hanfanbau, der auf Pestizide und Fungizide verzichten kann.
Aus den Hanfsamenwachsen schnell kräftige Pflanzen, die so gut wie in jedem Klima gedeihen. Der dichte und hohe Wuchs sorgt dafür, dass kein Unkraut durchkommt – es kann also auf Pflanzenschutzmittel verzichtet werden. Ebenso laugt Hanf die Böden nicht aus, im Gegenteil, ein garer Boden wird hinterlassen. Chemische Dünger sind nicht notwendig. Mehrere Tausend Produkte können aus Hanfhergestellt werden, da die Hanffasern zu den kräftigsten Fasern in der Pflanzenwelt zählen. Vergleicht man Hanf z.B. mit Baumwolle, so liefert Hanf auf der gleichen Fläche bis zu dreimal mehr Textilfasern als Baumwolle. Abgesehen davon wird ca. ¼ aller Pestizide für den Baumwollanbau verwendet. Biologischer Baumwollanbau sollte ebenso gefördert werden wie Hanfanbau!
Ebenfalls sprechen für den Hanfanbau die universellen Einsatzmöglichkeiten der Kulturpflanze, die bei den Hanfsamen als hochwertiges Nahrungsmittel beginnen und bei der Nutzung als Biomasse und Energieträger enden. Industrie und Wirtschaft müssen umlenken, um unsere Lebensgrundlage langfristig zu erhalten und im Sinne der Nachhaltigkeit wird eine Änderung ohne die natürliche Ressource Hanf nicht möglich sein.
Autor: Sylvia Mitterer
Email: autor@hanf.tv
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