Woran liegt es, daß besonders jugendliche Käufer auf sogenannte Oldschool-Sneakers abfahren. Steckt der "früher war alles besser"-Gedanke dahinter oder waren Schuhe früher wirklich besser? Was ist dran an den Relikten vergangener Zeiten? Nehmen wir die guten alten Chucks. Von der All Star Rubber Company als erster in Grossserie produzierter Sneaker 1917 erstmals auf dem US-Markt erschienen, wurden weltweit bis heute ca. 1 Mrd. Paare verkauft. Generationen von Jugendlichen trugen diesen Schuh. 1923 erhielt der All Star seinen Beinamen "Chuck Taylor" nach dem berühmten Basketballstar und Promotor, der seiner Zeit eigentlich auf Promotiontour für den Basketball durch die USA war und diesen Schuh trug.
Weitere Signature Sneakers folgten mit dem Puma "Clyde", benannt ebenfalls nach einem Basketballer, Walt "Clyde" Frazier. Der 'Clyde' wird oft genannt, wenn Sneaker-Freaker über die wichtigsten Schuhe des 20. Jahrhunderts reden. Walt 'Clyde' Frazier spielte 1967 bis 1980 in der NBA für die New York Knicks und die Cleveland Cavaliers. Auf seiner Position Point Guard ist der mit 4791 ausgeteilten Assists der All-Time-Leader bei den Knicks. Seine Spitznamen 'Clyde' bekam er in Anlehnung an Clyde Barrow aus dem Film "Bonnie und Clyde". Walt stand aber nicht nur auf breitkrempige Hüte wie Bankräuber Clyde Barrow, sondern auch auf Nerzmäntel, feine Anzüge und Sneakers. Sein beliebtester Schuh von Puma, den er auch in der Freizeit trug, erhielt deshalb den Beinamen 'Clyde'. In dieser Sasion bringt Puma gleich zwei neue Signature Sneakers auf den Markt . Der Puma RP 43 führt den mit "Puma Speed Cat", "Future Cat" oder "Trionfo" (entwickelt für Formel1 Fahrer) eingeschlagenen Weg des Motorsport-Lifstyle weiter. RP steht für Richard Petty, einen der berühmtesten Rennfahrer Amerikas. der RP wurde als einer der ersten Race Performance Schuhe von Puma in den 70er Jahren für die Nascar-Legende Richard Petty entwickelt und produziert. Petty trug die Startnummer 43 und hält bis heute zahlreiche Rekorde der amerikanischen Nascar-Serie. Sieben gewonnene Nascar-Championships, sieben mal gewann er die Daytona 500, ingesamt gewann er 200 Nascar-Rennen, 27 von 30 Rennen im Jahr 1967 und 127 Poles. Bis 1992 fuhr Petty Rennen und ist der bekannteste US-Rennfahrer. Seine Startnummer 43 wird noch heute von einem seiner zwei Rennteams benutzt. Das Modell Puma RP43 LIST ist besonders für Freaks und Sammler interessant. Der zweite diese Saison neu erschienene und ebenfalls mit einem großen Sportler verbundene Schuh ist der "Puma GV Special", benannt nach Guillermo Vilas. Guillermo Vias veränderte 1977 die Welt. Der Argentinier gewann als 'Bull of Pampas' die French Open und die US Open, eroberte als Playboy die Prinzessin von Monaco und wurde 1991 in die 'Tennis Hall of Fame' aufgenommen. Er war ein Star auf und neben dem Court. Die Style-Ikone Puma Special aus dem Puma Archive als limitierte Sonderedition HOF (Hall of Fame) ist eine Homage an diesen großartigen Sportler.
Alle diese Sneakers sind verbunden mit großen Namen. Es ist also offensichtlich, daß wir unsere Helden lieben und brauchen, gerade wenn wir sie mit alltäglichen Gebrauchsgegenständen in Verbindung bringen können. Und was ist mit den Stars von heute, sind die hochbezahlten Diven aus Fussball und Motorsport nicht wie die Heros von einst? Die nächste Generation wird es wissen... Weitere Infos zu bekannten Signature Sneakers unter
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