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Seit Erfindung der Hobelmaschine im Jahre 1776, die es ermöglichte die Außenflächen von langen Werkstücken erstmals für die Massenfertigung zu verwenden, hat sich der grundlegende Aufbau der Hobelmaschinen nur wenig verändert. Schon im 19 Jahrhundert war die Präzision der Maschinen soweit fortgeschritten, dass eine vergleichbare – im Hinblick auf die vielen günstigen Hobelmaschinen am Markt vielleicht sogar noch hochwertigere, Oberfläche wie bei Maschinen der heutigen Zeit möglich war. Natürlich gab es in der fortlaufenden Entwicklung der Hobelmaschine auch einige herausragende Entwicklungen, wie z.B. die Idee eine kombinierte Maschine zu bauen in der Teile einer Kreissäge, Langlochbohreinrichtung, Fräse, oder gar einer Kombination aus allen Maschinen vereint wurden. Diese kombinierten Hobelmaschinen erfreuen sich auch heute noch einer steigenden Beliebtheit. Auch die Entwicklung der Fliehkraft Hobelmesser zum Ende des letzten Jahrtausends sind hierbei erwähnenswert. Nicht nur dass die Einstellung der Hobelmesser komplett entfällt und der Messerwechsel beschleunigt wurde, auch die Oberflächengüte hat durch diese Neuerung einen Qualitätssprung machen können. Im Zuge der Jahre wurden dann auch unterschiedlichste Typen aus dem Grundmodell der Abricht Hobelmaschine entwickelt. So z.B. im Zuge der Miniaturisierung elektrische Handhobelmaschinen und tragbare Abrichthobel, oder große 4-Seiten Hobelmaschinen und Profilierautomaten. Um nicht nur an den Maschinen zu verdienen haben sich die Hersteller natürlich auch bei dem Hobelmesser etwas einfallen lassen. So gab es eine Zeitlang gebogene Messerwellen, die einen speziellen Schärfautomaten benötigten, den es natürlich nur beim Hersteller der Maschine gab. Etwas simpler ist dann die auch heute noch gerne verwendete Technik Nuten oder Langlöcher in das Messer zu fräsen, ohne die es auf der Messerwelle nicht befestigt werden kann. Hier gibt es zum Glück aber auch alternative Anbieter für diese Hobelmesser, sofern eine ausreichend hohe Stückzahl der Hobelmaschinen verkauft wird. Immerhin ist es heutzutage nicht nur mehr den Gewerbebetrieben vorbehalten eine Hobelmaschine zu besitzen. Kleinere Maschinen sind so günstig geworden, dass auch für ambitionierte Heimwerker eine Anschaffung jederzeit erschwinglich ist. Autor: S. Meyer s.meyer [@] metallschaerfen.de
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