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Veröffentlicht : February 19, 2008 |
Autor : wings
Kategorie : Wissenschaft | Bisher
gelesen
: 1721
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Holz besitzt, abhängig von der jeweiligen Sorte, starke hygroskopische
Eigenschaften, das heißt es neigt dazu Feuchtigkeit aus der Umgebung
aufzunehmen, wobei sich die jeweilige Holzfeuchtigkeit meist dem
Umgebungsklima anpasst, in der Regel aber bei über 35 % liegt.
Zur Weiterverarbeitung und -nutzung ist es demnach unerlässlich, das
Holz zu trocknen. Entsprechend der dargestellten hygroskopischen
Eigenschaft des Holzes ist das Umgebungsklima der Schlüssel zu einer
effektiven Holztrocknung. Grundlegend ist dabei zunächst, dass die
Umgebungsluft des Holzes weniger Feuchtigkeit aufweist als das zu
trocknende Holz. Als Folge diffundiert das Wasser aus dem Holz und wird
von der Umgebungsluft als Wasserdampf aufgenommen.
Der jeweilig benötigte Zeitaufwand ist dabei in erster Linie von den
Umständen abhängig. So leuchtet es ein, dass die industrielle
Holztrocknung mit Umluftheizungen und klimatisierten Räumen effektiver
und schneller arbeitet als die private Trocknung im Gartenhaus, wo das
Holz bis zur endgültigen Verwertbarkeit durchaus bis zu einem Jahr
liegen kann. Aber unabhängig davon, ob das Holz für professionelle
Möbelfabriken oder den heimischen Kamin bestimmt ist, muss gleichwohl
ein ähnliches Ergebnis erreicht werden, welches in der Regel bei einem
Wassergehalt von 5 % liegt.
Um die Effektivität der Holztrocknung, gerade im privaten Bereich zu
steigern und die anfallenden Kosten bei größerem Ertrag zu minimieren,
gibt es seit einiger Zeit verschiedene spezielle Gerätschaften, die der
Trocknung von Holz in abgetrennten Räumen, zum Beispiel Kellern,
dienen. Sie sorgen für eine hohe Luftzirkulation und fungieren in den
meisten Fällen gleichsam als Heizung, um die Trockendauer des Holzes
erheblich zu verkürzen. |
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