Veröffentlicht : July 05, 2010 |
Autor : hundefreunde24 Kategorie : Natur und Umwelt | Bisher
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Beherzigt man ein paar wenige Grundregeln bei der
Hundeerziehung, dann haben Hund und Halter viele schöne gemeinsame Jahre vor
sich.
Mal ehrlich: Nichts nervt mehr als ein Hund, der an der
Leine zieht, in der Wohnung ohne Unterlass bellt und zusätzlich noch aggressiv
auf andere Hund und Menschen reagiert. Viel schöner ist es doch, den Hund auf
geeignetem Territorium von der Leine lassen zu können, damit er mit anderen
Hunden spielen oder seinem Bewegungsdrang freien Lauf lassen kann. Hier zählt
ein kurzer aber absolut zutreffender Satz: „Gehorsam ist der Preis der
Freiheit!“
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Hier ist nicht
Dressur oder sogar eingeprügelte Unterordnung gemeint, sondern liebevolle aber
konsequente Erziehung eines Hundes. Sehr vieles kann bei der Hundeerziehung aus
der Natur abgeschaut werden:
Im Rudel gibt es einen Anführer, der das absolute Sagen,
aber auch die Verantwortung (für das Überleben) trägt. Das Rudel folgt auch
hierarchischen Strukturen. Der Anführer verwaltet und verteilt sämtliche
„Resourcen“ – vom Fressen bis zur Wanderung und der Fortpflanzung.
Aus der Beobachtung der Natur lassen sich ganz einfache
Spielregeln für den domestizierten Hund ableiten, die jeder Hund versteht, ohne
dass große Worte gesprochen werden.
Das beginnt bei der Verwaltung der Nahrungsmittel: Nicht der
Hund bestimmt, wann es etwas zu fressen gibt, sondern sein Rudelführer
(=Halter/In). Der Herr gibt’s, der Herr nimmt’s.
Es wäre in der Natur undenkbar, dass ein Mitglied des Rudels
am Rudelführer hoch springt. Auch beim Haushund weckt das Begehrlichkeiten in
Richtung Rangordnung.
Nicht das Rudelmitglied bestimmt Anfang und Ende des Spiels,
dies ist einzig und alleine dem Chef überlassen.
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