Immobilien gewinnen immer mehr Bedeutung im Portfolio von Anlegern. Sie vermitteln ein Gefühl der Stabilität. Immer mehr Immobilieunternehmen und Immobilienfonds sind an der Börse vertreten und somit als Anlage für kleine Portfolios interessant und transparent. Die Nachfrage nach Immobilien ist in den letzten Jahren in ganz Europa stark gestiegen und damit auch die Immobilienpreise und die Kurse der börsennotierten Immobilienunternehmen. In den letzten 10 Jahren erhöhten sich die Hauspreise in Großbritannien um 200%, in Spanien um 150% und Deutschland um 60%. Diese Entwicklung wird durch die Immobilienhausse in den USA beeinflußt, wo sich die Preise im letzten Jahr leicht entspannt haben, in manchen Gegenden sogar rückläufig waren. Eine wirkliche Veränderung der Immobiliensituation in den USA ist jedoch momentan noch nicht zu beobachten.
Die Immobilienpreise in Deutschland haben diese großen Preissprüngen nicht mitgemacht, sondern sind seit Mitte der 90iger Jahre eher konstant geblieben. Das ist auf die Sondersituation in Deutschland zurückzuführen, da es in Deutschland durch die deutsche Einheit höhere Zinsen gab und der große Kapitalbedarf durch die deutsche Einheit die Wirtschaft insgesamt belastete. Dies hat sich auch auf die Nachfrage nach Immobilien ausgewirkt, so daß sich der Trend in Europa nicht auf Deutschland ausgewirkt hat. Diese Sondersituation macht sich nun in den letzten Jahren vor allem in Berlin positiv bemerkbar. Nachdem hier vor allem ausländische Investoren vermehrt Anlageobjekte erwerben und das neue Flair der Hauptstadt nutzen wollen. Die vergleichsweise niedrigen Preise im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten macht
Gewerbeobjekte Berlin als Investition für Immobilienfonds und Großanleger attraktiv. Vor allem die innerstädtischen Lagen im ehemaligen Ost- und West Berlin werden nachgefragt. Hinzu kommt die günstige Lage von Berlin als Drehkreuz zu den osteuropäischen Ländern und der Ausbau des Flughafens Schönefeld zum Großflughafen.