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Die modernen Industriestaaten erleichtern das Leben ihrer Bewohner enorm, jedoch ist die Verteilung des Reichtums häufig sehr ungleichmäßig. Viele Menschen sind auf soziale Leistungen angewiesen um ein anständiges Leben führen zu können. Die sozialen Sicherungssysteme sorgen durch die Übernahme verschiedener Kosten dafür, dass es den Menschen trotz eingeschränktem Leben an nichts existenziellen fehlt. Geld spielt eine enorm wichtige Rolle im kompletten Leben eines Menschen und leider auch über das Leben hinaus. Auf ein hoffentlich langes und erfülltes Leben folgt leider zwangsläufig der Tod und mit der anschließenden Bestattung sind auch sehr hohe Kosten zu erwarten. Es müssen zahlreiche Dinge bezahlt werden, wie der Sarg, die Bestattung an sich, Blumenschmuck und eventuell ein Essen für die Trauergäste. Des Weiteren müssen Gedenkbriefe verschickt werden oder eine Zeitungsanzeige zum Tode des Angehörigen geschaltet werden. Viele Angehörige können diese hohe finanzielle Last nicht alleine Schultern, ihnen bleibt zur Gestaltung ihres eigenen Lebens kaum genug Geld übrig. Oft kommt es auch vor, dass kein Erbe vorhanden ist, aus dem die Beerdigung bezahlt werden könnte. Laut Gesetz muss aber jeder Verstorbene innerhalb einer bestimmten Frist beigesetzt werden. An dieser Stelle kommen die Sozialämter ins Spiel. Wenn die Hinterbliebenen an diese Ämter herantreten ist es möglich, dass ein Teil der Kosten oder die gesamten Kosten erstattet beziehungsweise übernommen werden. Durch diese Kostenübernahme ist es möglich, eine würdevolle und für den Verstorbenen individuelle Beerdigung auszurichten. So bleibt auch den Hinterbliebenen genug Zeit zu trauern und die Sorge, dass unüberwindbare finanzielle Kosten auf sie durch die Beerdigung zukommen kann vergessen werden.
Rene Andree
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