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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : April 13, 2007 | Autor : Chefe
Kategorie : Gesundheit | Bisher gelesen : 1639

  

Wie funktioniert die dauerhafte Haarentfernung mit Xenonlicht?

Das Licht einer Blitzlampe von einer Blitzlampe wird in einem Wellenlängenspektrum von 550-950nm auf die zu behandelnde Körperpartie abgegeben. Das im Haar enthaltende Pigment (Melanin) absorbiert das Licht, wandelt es in Wärme um und leitet dies direkt in die Haarwurzel. Auf diesem Weg gelangen ca. 70°C in die Haarwurzel, wodurch der Haarfollikel verkocht und somit auch zerstört wird. Eine neue Haarproduktion ist damit verhindert.

Die Wachstumsphasen:

  • Anagenphase (Wachstumsphase)
  • Katagenphase (Übergangsphase)
  • Telogenphase (Ausfall oder Ruhephase)

Die Haare können ausschließlich nur in einer bestimmten Phase erfolgreich und dauerhaft entfernt werden, nämlich in der Anagenphase, der so genannten Wachstumsphase in der Wachstumsphase erfolgreich behandelt werden. Da sich jedoch der überwiegende Teil der Haare in den anderen Phasen befindet, sind in der Regel zwischen vier und acht Behandlungen mit Xenonlicht notwendig. Optimale Vorraussetzung dafür sind dunkle Haare und helle Haut. Helle und dünne Haare lassen sich nur schlecht entfernen. Bei sehr hellen Haaren sind meist mehr Behandlungen erforderlich.

Was ist bei der Behandlung zu beachten?

Es ist sinnvoll die Tage vor der Behandlung sehr viel zu trinken (2 - 3 Liter), dies steigert die Effektivität der Behandlung. Für die Behandlung zur dauerhaften Haarentfernung ist es wichtig, ca. 1 Woche vor der Behandlung mit Xenonlicht täglich mindestens 2 - 3 Liter Wasser zu trinken, um die Haut ausreichend zu durchfeuchten. Je feuchter die Haut, desto besser kann das Xenonlicht in die Haut bis zum Haarfollikel geleitet werden. Die Haut sollte vier Wochen vor, und vier Wochen nach der Behandlung keiner Sonnenbestrahlung (oder Solarium) ausgesetzt werden. Vier Wochen vor der Behandlung sollte auf epilieren (zupfen, wachsen) gänzlich verzichtet werden, da dies den Erfolg der Behandlung beeinträchtigt. Die Haare werden samt Haarwurzel von den Haarfollikel gelöst, das Xenonlicht kann nicht übers Haar bis in die Haarwurzelgelangen, da diese nicht mehr vorhanden ist und kann den Haarfollikel nicht zerstören. Es wäre kein Ergebnis der dauerhaften Haarentfernung zu sehen.

Welche Nebenwirkungen können entstehen?

Minuten nach der Behandlung sieht man perifollikuläre Ödeme (kleine Mikroverbrennungen mit Wasseransammlungen im Gewebe – so genanntes Follikelleuchten). Diese verschwinden nach einigen Stunden und sind ein positives Zeichen für eine erfolgreiche Behandlung. Tätowierungen sollten sorgfältig mit weißem Kajal Stift abgedeckt werden; ansonsten besteht die Gefahr, dass diese Vernarben und somit zerstört werden. Stark pigmentierte (oder sonnengebräunte) Haut kann helle Flecken bekommen, die evtl. auch erst nach einigen Monaten wieder verschwinden. Bei der Einnahme von bestimmten Medikamenten, wie Antibiotika, Cortison oder einigen Schlafmittel, wie Johanneskraut, Baldrian oder Eisenpräparaten, kann es zu Photoxischen oder Photoallergischen Reaktionen kommen, dies sollte vor der Behandlung abgeklärt werden. Die Behandlung mit Xenonlicht ist momentan die absolut sinnvollste Methode zur Dauerhaften Haarentfernung, da sie äußerst effektiv und gleichzeitig sanft ist.

Ist der Erfolg der Behandlung garantiert?

Wie Sie bereits wissen, gibt es aus medizinischer Sicht grundsätzlich keine 100 % ige dauerhafte Haarentfernung. Ein Mensch verfügt ungefähr über 5 Mio. Haarfollikel, wovon ein hoher Anteil inaktiv ist .Selbst wenn nach einigen Behandlungen die behandelten Hautflächen „haarfrei" sind, ist es möglich, dass durch Hormonschübe, Schwangerschaft oder Altern, vereinzelt neue Haare zum Wachstum angeregt werden. Eine Garantie auf vollständige und dauerhafte Haarentfernung kann demnach nicht gegeben werden; ein Nachwachsen von wenigen helleren und dünneren Haaren kann bei manchen Kunden beobachtet werden.

Was ist der Unterschied zum Laser?

Während beim Laser die Frequenz der abgegeben Energie immer gleich bleibt, gibt das IPL die Energie in einem Spektrum ab. Für den Kunden bedeutet das, dass weniger Energie notwendig ist um eine Behandlung durchzuführen, somit besteht weniger Gefahr vor Schmerzen und Verbrennungen.

Autor: Claudia Güner     guener98 [at] gmx.de




 

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