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Veröffentlicht : July 02, 2010 |
Autor : deskcenter
Kategorie : Computer | Bisher
gelesen
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Begriff und Erfordernis einer Inventarisierung im Client Management Bereich
Begriff der Inventarisierung: Beim Vorgang der Inventarisation erzeugt man bekanntermaßen Inventarlisten, welche einen Bestand (Inventar) erfassbar aufzeigen. Die Bezeichnung Inventar stammt aus dem fünfzehnten und sechszehnten Jahrhundert (lateinisch: inventarium), ist kaufmännisch geprägt und ist ein genau aufgestelltes Verzeichnis aller Aktiva und Verbindlichkeiten. Auf die Informationstechnologie bezogen, spricht man von Inventarisierung von Software oder Hardware. Ergänzende Hinweise liefert hierzu auch das Lizenz-Management.
Anwendung im IT- und Client Management-Bereich Zum Einsatz kommt die Inventarisierung im Rahmen der Verteilung der Software. Software-Verteilung beinhaltet die Verläufe zum Einrichten der Softwareprodukten auf Clients oder Servern in Firmen. Sinn des Softwaredeployments ist es die automatisierte Erstinstallation, Konfiguration und Wartung einer Vielzahl von PCs mit wenigem Aufwand. Weiterhin muss ein einwandfrei laufender und zuverlässiger Betrieb erreicht werden. Für gewöhnlich strebt man auch an, dass die Clients möglichst einheitlich mit Software ausgerüstet ist. Als Begleiteffekt erhält man des Weiteren Datensätze über die Anzahl von Installationen lizenzpflichtiger Softwareprodukte.
Software Deployment ist ein anspruchsvoller Vorgang, da gleichermaßen Betriebssystemkorrekturen sowie das Aufspielen sicherheitsrelevanter Anwendungen wie Virentools, Browser und E-Mailprogramm erfolgen. Des Weiteren können Konflikte bei der Softwareverteilung Störungen und Defekte an einer großen Zahl von Clients nach sich ziehen.
Komponenten der Softwareverteilung Das Netzwerk (network): Ist als Teil der IT-Clientstruktur für die Übertragung der Paketeinheiten und der Konfigurationsdaten zuständig. In den meisten Fällen wird das Netzwerk auch genutzt, um die momentane Situation (Inventar) mit dem zugewiesenenServer zu kommunizieren.
Protokolle und Standards: Standardisierte Verfahren, mit denen Computer Daten austauschen können. Für das SoftwareDeployment wichtig sind unter anderem BOOTP, PXE, IP, DHCP, HTTP, FTP, UNC, Multicast und LDAP.
Der Client: Hierauf geschieht mittels Softwareverteilung die Installation von Betriebssystemen und notwendigen Anwendungen im Rahmen des IT-Lifecycle-Prozesses.
Das Paket: In einem Paket werden Dateien zusammengeführt, welche per Zuweisung die gewünschte Applikation automatisiert installiert und konfiguriert. Ein Paket beinhaltet für gewöhnlich mehrere Applikationen inklusive der zugehörigen Hardwaretreiber. Standardgemäß erfolgt die komprimierte File-Archivierung für alle notwendigen Dateien in ein seperates Paket.
Die Paketierungssoftware: Ergänzendes Programm, mit der das Softwarepaket zusammengestellt wird.
Die Datenbank: Sichert zentral alle Konfigurationsdaten des Systems ab.
Der Server: Auf dem zugehörigen Server hinterlegt man die Konfigurationsdatenbank und stellt Dienste bereit, mit denen die Konfigurationsdaten den den Clients zugänglich gemacht werden.
Die Configuration-Software: Software zur Speicherung und Pflege der entsprechenden Konfigurationsdaten, sprich des Anwender- und Rechnerverzeichnisses sowie der Directories der Pakete, der installierten Programme und ihrer Parameter.
Der Paket-Server: Stellt die Pakete über das Netzwerk zur Verfügung. Braucht eine leistungsstarke Netzwerkanbindung. Der Paketserver und der Konfigurationsserver sind nicht selten ein und derselbe physische Computer.
Der gesamte Installationsvorgang setzt sich dabei aus folgenden Installationsphasen zusammen
- Installation des Betriebssystems
- Methoden zur Installation des Installation des Betriebssystems
- Installation von Anwendungen
- Konfiguration von Installation des Betriebssystems und Installation von Anwendungen
- Inventarisierung
Speziell zur InventarisierungNach Abschluss aller Installationen und Konfigurationen meldet sich der Client-Computer bei dem Softwareverteilungssystem zurück und berichtet über das Ergebnis der durchgeführten Aktionen. Der Administrator erhält so die entscheidungsrelevanten Informationen zur Behebung von Störungen, insbesondere die nach der Installation fehlgeschlagenen Teilinstallationen.
Zum Schluss werden die Daten an andere Abteilungen wie Buchhaltung, Lizenzverwaltung und Asset Management System weitergeleitet.
---------- Christian Jäger Deskcenter Solutions AG Mail: deskcenter[at]web.de
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