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Die Anzahl an eingesetzten Plastikkarten in Unternehmen nimmt
immer weiter zu. Längst sind die Zeiten vorbei in denen die Karten
ausschließlich der Zutrittskontrolle oder der Zeiterfassung dienten.
Heute werden auch Gästeausweise, Besucherpässe oder Visitenkarten in Form einer Plastikkarte ausgegeben. Spezielle Kartendrucker mit
immer simpler werdender Technik machen diesen Trend möglich.
Vorgefertigte Layouts, entnommen aus Standardsoftware für den
Kartendruck werden an einem Arbeitsplatz-PC personalisiert und über
einen Kartendrucker auf einen Kartenrohling gedruckt. Die Ansteuerung
des Kartendruckers erfolgt wahlweise über eine USB oder Ethernet
Schnittstelle. Der Druck einer farbigen Plastikkarte ist so einfach wie
der Ausdrucke eines Briefes oder einer Datentabelle.
Vielfältige Möglichkeiten des Kartenlayouts bietet z.B. die Software
cardfive VISION vom Hersteller nfive. Dieses Programme stellt dem
Anwender diverse, einfach zu erlernende Funktionen zur Verfügung, mit
der sich Plastikkarten-Layouts in kürzester Zeit erstellen lassen. Über
eine Twain-Schnittstelle lassen sich zusätzlich Fotos live von einer
Digitalkamera einbinden und auf die Plastikkarten drucken – eine
Funktion die besonders bei der Erstellung von Gästeausweisen in vielen
Unternehmen Verwendung findet. Durch die Einbindung eines Fotos wird
nicht nur die Sicherheit im Unternehmen erhöht sondern auch ein
hochwertiges „Erinnerungsstück“ für den Besucher geschaffen.
Für alle bisher genannten Anwendungsgebiete sind Direkt-Kartendrucker
bestens geeignet, wie zum Beispiel ein P330i oder P120i des
Weltmarktführers Zebra. Die Zebra P3xx Serie ist z.Zt. marktführend im
Ausweisdrucker Bereich.
Um höherwertige Plastikkarten
erstellen zu können sollte man jedoch auf Re-Transferkartendrucker
zurückgreifen. Ein solches Modell ist zum Beispiel der IDP 680i plus.
Beim Re-Transferdruck kann die Plastikkarte randlos bedruckt werden.
Die Möglichkeit spezielle Overlayfolien als Schutzschicht oder Sicherheitsmerkmal auf die Karten aufzubringen
machen diesen Druckertyp ideal für die Erstellung von Qualitativ
hochwertigen Plastikarten. Anwendung findet diese Technologie bei
Clubkarten, Geldkarten, Kundenkarten und anderen Applikationen, bei
denen eine gewisse Qualität oder Sicherheitder Karten Vorraussetzung für die
Erreichung der damit verbundenen Ziele darstellt.
Eine Kodierung verschiedenster Speichermedien während des Druckvorganges ist ebenfalls möglich.
So lassen sich alle Drucker serienmäßig oder aber nachträglich mit
Magnetstreifenkodierern, Chipkontaktierstationen oder kontaktlosen
Kodiermodulen ausrüsten. Kodierstandards wie Mifare oder Legic werden
selbstredend eingehalten.
Letztendlich helfen fallende Preise dem Siegszug der Kartendrucker
und deren weiteren Verbreitung in Firmen, Geschäften und Clubs.
Alexander Ismar (hipcat@gmx.net), Wiesbaden 2008
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