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Wenn bei der KFZ Versicherung von Typklassen gesprochen
wird, dann handelt es sich um die Einstufung in der Fahrzeugversicherung.
Während die Haftpflichtversicherung vom Gesetzgeber für Kraftfahrzeuge
vorgeschrieben ist, kann man die Fahrzeugversicherung zusätzlich abschließen,
um sich gegen Wertverluste abzusichern. Fakt ist, dass einige Fahrzeugtypen
deutlich häufiger von Einbrüchen und Diebstählen betroffen sind. Dabei handelt
es sich vor allem um Fahrzeuge der oberen Preisklasse sowie technisch weit
ausgereifte Mittelklassewagen. Die Typklassen der KFZ Versicherung
berücksichtigen auch, dass die Sicherheitsmechanismen bei den unterschiedlichen
Baureihen der Fahrzeuge sehr verschieden sind. So bietet eine Baureihe mit
elektronischer Wegfahrsperre und Zentralverriegelung einen deutlich besseren
Schutz. Auch die Bauweise der Tank- und Kofferraumverschlüsse weist deutliche
Sicherheitsunterschiede aus. Kleinwagen aus dem unteren Preissegment
signalisieren den potentiellen Langfingern, dass da nicht viel zu holen ist.
Deshalb werden sie bei der Typklasse oft begünstigt. Neben der Typklasse kommen
bei der KFZ Versicherung auch andere Faktoren zum Tragen. So fließen bei der
Fahrzeugversicherung, oft auch als Kasko bezeichnet, auch die durchschnittlich
gefahrenen Kilometer und der Standort des Fahrzeuges eine entscheidende Rolle.
So wird zum Beispiel ein Preisnachlass gewährt, wenn das Fahrzeug in einem
abgeschlossenen Grundstück abgestellt wird. Noch besser kommt der Autobesitzer
weg, der sein Fahrzeug in einer sicher verschließbaren Einzelgarage abstellen
kann. Hier gehen die Versicherungsgesellschaften davon aus, dass das Diebstahls-
und Einbruchsrisiko deutlich geringer ist und belohnen diese Risikominimierung
mit einem kräftigen Beitragsrabatt. Diese Rabatte sind von Gesellschaft zu
Gesellschaft unterschiedlich. Deshalb lohnt es sich an dieser Stelle, erst
einmal gründlich zu vergleichen.
Steffen Ehrlich
steffen[at]torstenmaue[punkt]net
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