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Von Kirschkernkissen hat fast jeder
schon gehört, die kennt man noch aus Großmutter's Zeiten und da
sollten sie auch bleiben werden Einige denken. Früher hat man auf
diese traditionelle Heilung geschworen und sie gegen die
verschiedensten Krankheiten eingesetzt. Unsere Großmütter haben
noch von ihren Müttern gelernt Kirschkernkissen selbst zu nähen und
es an ihre Kinder weitergegeben. Aber heutzutage ist viel Wissen über
Kirschkernkissen und ihre heilende Wirkung verloren gegangen. Dabei
können Kirschkernkissen auch heute bei vielen Beschwerden hilfreich
sein.
Die Wirkung von Kirschkernkissen
basiert auf Wärme, zumindest bei den meisten Beschwerden, sie können
aber auch zum Kühlen genutzt werden. Das Kirschkernkissen wird
erwärmt, das geht am einfachsten in der Mikrowelle oder im Backofen.
Die eingenähten Kirschkerne nehmen die Wärme auf und speichern
diese deutlich länger als die bekannten Pads aus der Apotheke.
Deswegen kann sich die positive Wirkung der Wärme oder Kälte
besonders lange auf der schmerzenden Stelle entfalten.
Ein warmes Kirschkernkissen verwendet
man bei Beschwerden und Schmerzen, die nicht entzündingsbedingt
sind, also zum Beispiel bei Verspannungen, Muskelschmerzen und
Regelschmerzen. Aber auch bei Erkältungen, wo man auf die
Wärmflasche zurückgreifen würde, kann man das Kirschkernkissen
einsetzen. Die abgegebene Wärme verbessert die Durchblutung in den
betroffenen Bereichen. Dadurch werden Schmerzen gelindert und eine
schnelle Heilung gefördert.
Verwendet man das Kirschkernkissen zum
Kühlen, dann hilft es zum Beispiel bei Verstauchungen oder
Prellungen, bei Kopfschmerzen oder Knieschmerzen. Man legt das
Kirschkernkissen dazu einige Minuten in das Gefrierfach, auch hier
halten die Kirschkerne die Kälte über mehrere Stunden.
Neben Kirschkernkissen gibt es auch
Kissen mit anderen Füllungen, die nach dem selben Prinzip
funktionieren wie Dinkelkissen oder Traubenkernkissen.
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