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Der Klettpunkt dein AlltagshelferMit einer Vielzahl von Durchmessern, Farben, Formen und Ausführungen finden sich Klettpunkte heute auf allerlei Alltagsgegenständen. Meist unbemerkt runden Sie so manches Produktkonzept ab. Als selbstklebende Ausführung eröffnen sich den Klettpunkten immer wieder neue Anwendungsgebiete. Gerade im Büro kommt der unscheinbare Helfer immer öfter zum Einsatz: zum Verschluss von Ordnern, Angebots- oder Bewerbungsmappen, für die Anbringung kleiner Schilder oder für abziehbare Namensschilder an der Arbeitskleidung. Eine beliebte und saubere Lösung, die sogar bei häufiger Verwendung noch zuverlässig hält. Die für diese Zwecke auch verwendeten Klebepunkte sind dagegen nur bedingt wieder verwendbar. Klettpunkte erfreuen sich zudem wachsender Beliebtheit im Einzelhandel und bei Firmen. Mit dem Prinzip „Haken und Flausch“ lassen sich z.B. Plakate, Displays oder kleine Schilder gänzlich ohne Nagel und Hammer an Wänden, Regalen oder Decken befestigen. Einfach und unkompliziert austauschbar und ohne hässliche Löcher oder Rückstände schnell entfernbar. Für Feste und Veranstaltungen werden Klettpunkte gerne anstatt ständig abspringender Tischdeckenklammern verwendet. Geburt des KlettverschlussDer Klettverschluss begründet sich auf die Blüte der „Großen Klette“. Es ist der Neugierde eines Schweizer Ingenieurs zu verdenken, dass diesen Lästigen Anhängseln nach Spaziergängen in Sommerwiesen ihr Geheimnis entlockt wurde und uns heute so vielseitig im Alltag begleitet. Unter dem Mikroskop entdeckte er, dass die Kletten keineswegs klebten. Weder ein Harz noch ein anderer Pflanzensaft sorgte für den enormen Halt in Haaren und Textilien. Vielmehr sind tausende kleine Häkchen an der Blüte dafür verantwortlich. Es lag nahe, dass dieses Prinzip durchaus auch im Alltag nutzbar war. Anfang der 50er Jahre stellte der Ingenieur erfolgreich einen Prototyp des Klettverschluss her und meldete seine Innovation als „Velcro“ zum Patent an. Der Klettverschluss findet heute neben Alltagsprodukten auch Verwendung in der Raumfahrt oder bei Arbeitskleidung. Markus Gehrig [markus-gehrig@web.de]
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