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Veröffentlicht : October 19, 2007 |
Autor : globalcom
Kategorie : Sonstiges | Bisher
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Über den Begriff der kontrollierten Naturkosmetik wird bislang eher schlecht als recht aufgeklärt. Dies mag damit zusammenhängen, dass natürliche Kosmetikartikel eine kleinere Lobby besitzen als der Markt der synthetischen Pflegeprodukte. Naturkosmetik, obwohl keinesfalls unkontrolliert hergestellt, hat bislang kein gut etabliertes Image, was Wirkung und Qualität anbelangt. Doch auch hier besteht ein Verbraucherschutz, der gewährleisten soll, dass die produzierten Artikel den Verbraucher nicht schädigen und qualitativ hochwertig sind. Konsumenten, die nicht nur an sich selbst denken möchten, wird erfreuen, dass die kontrollierte Naturkosmetik darüber hinaus Richtlinien befolgt, die Flora (Pflanzen) und Fauna (Tiere) schützen. Es gibt Standards, die sowohl die Gewinnung der notwendigen Rohstoffe, sowie deren Verarbeitung regeln. Grob zusammengefasst regeln die Richtlinien des BDIH (Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel) den biologischen Anbau pflanzlicher Rohstoffe, Tierschutz, Einsatz mineralischer Rohstoffe, Rohstoffe mit beschränktem Einsatz, nicht einzusetzende Stoffe, Konservierung, Verbot radioaktiver Bestrahlung, und die Einhaltung der Kriterien. Zusätzliche Zielsetzungen betreffen Rohstoffvoraussetzungen, eine Anti-Genmanipulations-Haltung und Verträglichkeiten sowohl zwischenmenschlich (Fairness) als auch ökologisch orientiert. Konkretere Informationen darüber, sowie Namen der Hersteller, die sich an die Richtlinien binden, sind erhältlich, allerdings wenig publiziert. Doch betrachtet man den synthetischen Sektor, so dürften den Verbrauchern die dort bestehenden Standards und Einzelheiten über Herstellungsverfahren ebenfalls weitgehend unbekannt sein- nur sind diese Artikel bereits mehr etabliert und Vertrauen ihnen gegenüber scheint selbstverständlich oder zumindest nicht weiter in Frage gestellt. Kontrollierte Naturkosmetik versucht jedoch einen ganzheitlichen Ansatz, der ein Gesamtoptimum bezüglich Produktqualität, sozialem Verhalten und der Belastung der Umwelt anstrebt. Mit mehr Interesse von Seiten der Verbraucher ist wohl jedoch erst zu rechnen, wenn die Umweltschäden mehr offensichtlich werden. Markus Tjoa markus@gcpr.de
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