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Tiger Woods hat es vorgemacht und viele machen es nach. Seitdem der US-Amerikaner auch dank seines persönlichen Fitnesstrainings die Golfszene bestimmt, nutzen viele Golfprofis ein spezielles Personal Training für Golfer, um ihr eigenes Spiel zu verbessern. Im Gegensatz zum „normalen" Golftraining konzentriert sich das Personal Training für Golfer auf die Verbesserung von Kraft, Ausdauer und Koordination. „Viele Golfer vergessen oft, dass Golf ein Sport ist, bei dem auch eine gute Fitness nötig ist", meint Anika Oberhettinger, die im Großraum Köln ein spezielles Personal Training für Golfer anbietet. „Wer seine Kraft und seine Koordination speziell trainiert wird schnell feststellen, dass man bestimmte Schläge leichter lernt oder den Ball auch am 12. Loch noch genau so weit schlagen kann wie am ersten Loch."
Es ist ja schon lange kein Geheimnis mehr, dass eine gute sportliche Ausdauer auch bei mentaler Arbeit Vorteile bietet. Ein Spieler bleibt mit einer guten Kondition im Wettkampf länger konzentriert, lässt sich weniger leicht ablenken und kann auch einem erhöhten Leistungsdruck besser widerstehen. Für einen Golfer, der bis zum 18. Loch seine komplette Leistungsfähigkeit abrufen können muss, ist das eigentlich eine Grundvoraussetzung. Wer zudem noch seine Kraft und Beweglichkeit trainiert, wird auch schwierige Schläge schneller lernen und genauer spielen können.
Aber die Verbesserung des Spiels ist nicht der einzige Vorteil von Personal Training für Golfer. Dank eines sportartspezifischen Aufbaus der Muskulatur können golfspezifische Beschwerden wie der Golfarm oder Rückenschmerzen wirkungsvoll bekämpft oder sogar ganz verhindert werden. Ein Tiger Woods mit einem Golfarm wäre auch nur schwer vorstellbar. Christian Riedel riedel@die-sportjournalisten.de
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