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Wer in sich den unwiderstehlichen Drang
nach einer Überdosis Kultur verspürt, dem kann ich Athen
nur empfehlen. Einem Freund und mir ging es nämlich genauso.
Da wir gern den ein oder anderen Euro sparen wollten,
entschieden wir uns für einen preiswerten Ryanair-Flug nach
Athen. Das wir dabei auf etwas zu Essen verzichten mussten, hat uns
bei der kurzen Flugzeit von drei Stunden nicht weiter gestört.
Kaum waren wir vor Ort ging es auch
schon los: Wir gaben das durch den günstigen Flug gesparte Geld
für exzessive Museumstouren aus. Athen hat davon ja denkbar
viele.
Da war zum Beispiel das „Archäologische
Nationalmuseum“. Wie man sich schon denken kann, gibt es hier
antike Alltagswerkzeuge und Kunstgegenstände in Massen. Dank der
sinnvollen Einteilung der einzelnen Abschnitte behält man jedoch
den Überblick. Besonders faszinierend fand ich die Fresken von
Akrotiri. Obwohl sie noch aus der Bronzezeit stammen und somit ein
wahrhaft ehrwürdiges Alter haben, strahlten uns die verwendeten
Farben entgegen, vorallem das kräftige Rot und die helle Bronze.
Das „Kriegsmuseum“ dagegen
beschäftigte sich nicht nur mit der Antike, sondern auch ging
über Byzanz und die Balkan-Kriege bis hin zum 2. Weltkrieg. Auf
dem äußeren Bereich des Museums wartet dann auch ein
echter Hingucker: Flugzeuge!
Nach so viel Plastischem durfte
natürlich auch ein anderes Spektrum der Kunst nicht
vernachlässigt werden. Also war die Athenische "Nationalgalerie"
ein weiteres Ziel. Hier war nun gar nichts mehr mit Antike, denn man
begann mit der Malerei der Renaissance um im 20. Jahrhundert zu
enden. Neben den zahlreichen nationalen Künstlern findet sich
aber auch der ein oder andere international bekannte, wie z.B.
Delacroix oder Picasso.
So, das war nur ein kleiner Einblick in
unsere ausgedehnte Kultur-Tour. Sagen wir's mal so: Nach drei Tagen
und gut acht Museen war unser schöner Kurzurlaub in Athen bereits wieder
vorbei und unser Hunger bestens gestillt!
Thomas Müller, reda@digitaleprodukte.de
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