Veröffentlicht : August 23, 2010 |
Autor : andreas160578 Kategorie : Auto und Verkehr | Bisher
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Der Leinwanddruck hatte sich bereits in den 70er Jahren
etabliert und wurde von vielen Fotografen angeboten. Aufgrund der damals viel
zu hohen Herstellungskosten, schaffte es dieses Produkt allerdings nicht in die
breite Masse und blieb einige Jahrzehnte weniger beachtet bestehen. Dank dem
Fortschritt digitaler Drucktechnologien war es ab dem Jahr 2000 endlich
möglich, neue Produktionsverfahren zu entwickeln und den Leinwanddruck auch für
die breite Masse kostengünstig zur Verfügung zu stellen.
Nun war es für jedermann möglich ein individuelles oder persönliches
Leinwandbild zu ergattern und sich in z.B. sein Wohnzimmer zu hängen. Dadurch
dass die Herstellung durch immer neuere Technologien verbessert und vereinfacht
wurde, war es den Herstellern möglich den Leinwanddruck für vergleichsweise
wenig Geld anzubieten.
Doch auch wenn die Produktionskosten mit besseren Technologien und neuen
Geräten deutlich gesenkt werden konnten, setzt ein Leinwandbild immer noch eine
Menge Arbeit voraus. Erfahrung und Können so wie Geschick und Geduld sind
Eigenschaften die man zur Herstellung eines solchen Einzelstückes auf jeden
Fall benötigt.
Als Medium für den Druck werden generell die unterschiedlichsten Leinengewebe
verwendet, welche im Idealfall an die 200-400g / m² wiegen. In den meisten
Fällen werden bei der Herstellung Großformatdrucker in der Kombination mit
Dye-Tinte eingesetzt. Diese Methode ermöglicht eine günstige
Herstellung der Leinwandbilder. Diese billige Variante der Produktion hat
jedoch einen Haken. Denn die Dye-Tinte ist nicht wasserfest und setzt das
Leinwandbild der Gefahr aus durch Feuchtigkeit zerstört zu werden. Hingegen
weisen die deutlich wasserfesteren Herstellungsmethoden mit Dye-Tinte oder
Ultra-Solvent-Farben eine niedrigere Bildqualität auf als die Variationen mit
UV Tinten. Der Einsatz von Ultra-Solvent-Farben ist von daher nur im
Außenbreich zu empfehlen, wo das Leinwandbild höheren Umwelteinflüssen
ausgesetzt ist.
Die Herstellung von einem solchen Leinwandbild benötigt (bei besten
Druckervoraussetzungen) in etwa 40min. / m². Nach dem Druck findet ein
Zurechtschneiden per Hand und das Auftragen einer Schutzlackierung statt. Nach
dieser Prozedur wird der Leinwanddruck ausgerichtet und um einen Keilrahmen
geschlagen. Zuletzt mit einem Handtacker befestigt und mit Spannkeilen eine
Spannung erzeugt.