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Ein Zaun ist in erster Linie dazu da, dass man Besitzverhältnisse
anzeigt. Darüber hinaus wird ein Zaun aber auch dazu eingesetzt, um ungebetene
Gäste – ob nun Mensch, oder Tier – von seinem Grund und Boden fernzuhalten. Ein
Zaun kommt dabei häufig aber auch auf Feldern zum Einsatz, wo Vieh in aller
Ruhe grasen soll, wobei durch den Zaun auch gleichzeitig verhindert werden
soll, dass das Vieh ausbricht und sich in alle Himmelsrichtungen verstreut, denn
auch Rinder und Schafe können sehr neugierig sein, wenn sie sich denn auf einer
Weide befinden, die nicht mit einem Zaun umgeben ist. Einen Zaun findet man
aber auch als Umrandung von Gefängnissen, aber auch als Grenzzaun, oder aber
auch als Bauzaun. Einen Zaun im privaten Gebrauch wird dabei in der Regel auch
zu dekorativen Zwecken eingesetzt, eben um das Anwesen zu verschönern.
Hierbei
kann ein Zaun auch zum Beispiel als Rankhilfe genutzt werden. Insbesondere bei
der privaten Nutzung des Zauns hat dieser insbesondere in der deutschen
Kulturgeschichte eine sehr große Bedeutung: Die Umrandung eines Grundstückes
mit einem Zaun wird demnach sehr oft gleichgesetzt mit der kleinbürgerlichen
Spießigkeit. Darüber hinaus steht der Gartenzaun – zusammen mit dem Gartenzwerg
– als Synonym für die Rechthaberei unter Nachbarn, sowie das kleinkarierte
Besitzdenkens, aber auch ein Symbol für Gemütlichkeit und der häuslichen Harmonie.
Aber nicht nur in Deutschland wird dem Zaun im privaten Bereich eine so hohe Bedeutung
zugemessen – auch in den USA sieht man den Zaun, der Grundstücke umrundet sehr
oft. Hierbei handelt es sich dann meist um den berühmten weißen Lattenzaun.
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