Veröffentlicht : April 26, 2010 |
Autor : Hotelica Kategorie : Reisen und Urlaub | Bisher
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Eine Rundreise auf Mallorca beginnt meist am Tor zur Insel,
am Flughafen Palma de Mallorca. Um sich zu akklimatisieren und die ersten
warmen Sonnenstrahlen nach dem deutschen Winter zu vergessen, bietet es sich
an, direkt an den schönen Naturstrand von Es Trenc zu fahren. Im benachbarten
Colonia di San Jordi stehen nicht nur kleine feine Restaurants und Cafés zur
Verfügung, sondern auch sehr schöne Hotels mit Meerblick. Nach kilometerlangen
Strandwanderungen und einem Besuch der Salinen hinter Es Trenc geht die Fahrt
weiter nach Norden an der Ostküste von Mallorca entlang.
Hier locken nicht nur die Klöster auf den hohen Bergkuppen
bei Felanitx und Santanyi, sondern auch wahrhafte Traumbuchten, wie die Cala
Mondrago oder die Cala Figuera. Lassen Sie den Blick vom Kloster Santuari de Sant Salvador über die Insel und
ihre wunderschönen Buchten gleiten und übernachten Sie in einem Hotel in den
Fischerdörfern der Ostküste. Am nächsten Tag lockt die Unterwelt Mallorcas,
denn die Insel ist auch für ihre schönen Tropfsteinhöhlen bekannt. Besonders
imposant und romantisch gestaltet sich ein Besuch der Drachenhöhle, wo nicht
nur ein unterirdischer See auf Sie wartet, sondern auch ein von klassischer Musik
untermaltes Lichtspiel.
Unweit der
Drachenhöhle liegt eines der Wirtschaftszentren der Insel. Manacor ist bei
Reisenden ein sehr beliebtes Ziel um Einkäufe zu erledigen. Neben vielen
Fachgeschäften befinden sich hier aber auch die Werkstätten für Keramik- und
Olivenholzkunst. Hier findet man vor allem wunderbare Geschirr- und
Kochutensilien aus den beiden Materialien. Gerade jedoch im Januar ist die
ganze Bevölkerung von Manacor mit den Festlichkeiten zu San Antonio
beschäftigt. Paraden, Musikkapellen, Hexen und Geister tanzen ums Lagerfeuer
und zum Schluss folgt ein Feuerwerk. Dieses ist jedoch in Palma de Mallorca um
ein Vielfaches imposanter als in Manacor.
Weiter im Norden
erwartet Sie ein kleiner, romantischer Spaziergang von Cala Ratjada zu dem
versteckten Sanddünenstrand der Cala Mesquida. Hier brandet das Mittelmeer mit
voller Kraft an den Strand und begeistert Surfer aus aller Welt. Aber auch die
Dünenlandschaft muten fast Wüstenartig an. Nach diesem Naturerlebnis bietet
sich ein Kulturtag in der historischen Altstadt von Artá an. Die Stadt ist von
einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben und strahlt mit ihren schönen Gassen
und Plätzen mediterrane Gemütlichkeit aus. Übernachten Sie in einem der
rustikal-gemütlichen Hotels der Stadt und unternehmen Sie am nächsten Tag einen
Ausflug auf den Kalvarienberg von Artá. Der Weg dorthin geht zwar über
unzählige Steinstufen, ist jedoch malerisch von Zypressen und Steinkreuzen
eingefasst, und oben werden Sie von einem traumhaften Rundblick über die Stadt
belohnt.
Im Westen Artás
erstrecken sich die karibischen Strandbuchten von Alcudia und Pollenca. Hier
sollten Sie innehalten und die im Winter oft spärlich besuchten Strände genießen.
Türkisblaues Wasser, eingerahmt von den hoch aufragenden Felsen des Kap
Formentors- das schafft Ruhe. Diese finden Sie in den kalten Monaten auch auf
dem Kap Formentor mit der schönen versteckten Cala Pi. Die Serpentinenreichen
Bergstraßen können Sie nun ohne Reisebusverkehr in vollen Zügen genießen. Zudem
hat man bei klarem Wetter auch Sicht bis nach Menorca.
Bei Ihrer Rückfahrt
nach Palma de Mallorca sollten Sie in der schönen Alstadt von Ìnca noch einen
kurzen Halt einlegen. Denn hier gibt es ein kleines, aber sehenswertes
Wachsfigurenkabinett. Von Ìnca nach Palma de Mallorca ist es dank der
Schnellstrasse nicht mehr weit. So bleibt noch Zeit die schöne Inselhauptstadt
näher kennen zu lernen. Natürlich ist ein Besuch des Wahrzeichens, der
Kathedrale Seu direkt am Hafen, sehr schön, aber auch die Altstadt von Palma
bietet für Stadtbummel ein sehr gutes Terrain. Im Meerpark vor der Kathedrale können
Sie schließlich langsam Abschied von Ihrer Rundreise durch Mallorcas Osten im
Winter nehmen und vielleicht schon von der Erkundung der Westinsel träumen.