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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : April 26, 2010 | Autor : Hotelica
Kategorie : Reisen und Urlaub | Bisher gelesen : 281

  

Eine Rundreise auf Mallorca beginnt meist am Tor zur Insel, am Flughafen Palma de Mallorca. Um sich zu akklimatisieren und die ersten warmen Sonnenstrahlen nach dem deutschen Winter zu vergessen, bietet es sich an, direkt an den schönen Naturstrand von Es Trenc zu fahren. Im benachbarten Colonia di San Jordi stehen nicht nur kleine feine Restaurants und Cafés zur Verfügung, sondern auch sehr schöne Hotels mit Meerblick. Nach kilometerlangen Strandwanderungen und einem Besuch der Salinen hinter Es Trenc geht die Fahrt weiter nach Norden an der Ostküste von Mallorca entlang.

 

Hier locken nicht nur die Klöster auf den hohen Bergkuppen bei Felanitx und Santanyi, sondern auch wahrhafte Traumbuchten, wie die Cala Mondrago oder die Cala Figuera. Lassen Sie den Blick vom Kloster Santuari de Sant Salvador über die Insel und ihre wunderschönen Buchten gleiten und übernachten Sie in einem Hotel in den Fischerdörfern der Ostküste. Am nächsten Tag lockt die Unterwelt Mallorcas, denn die Insel ist auch für ihre schönen Tropfsteinhöhlen bekannt. Besonders imposant und romantisch gestaltet sich ein Besuch der Drachenhöhle, wo nicht nur ein unterirdischer See auf Sie wartet, sondern auch ein von klassischer Musik untermaltes Lichtspiel.

 

Unweit der Drachenhöhle liegt eines der Wirtschaftszentren der Insel. Manacor ist bei Reisenden ein sehr beliebtes Ziel um Einkäufe zu erledigen. Neben vielen Fachgeschäften befinden sich hier aber auch die Werkstätten für Keramik- und Olivenholzkunst. Hier findet man vor allem wunderbare Geschirr- und Kochutensilien aus den beiden Materialien. Gerade jedoch im Januar ist die ganze Bevölkerung von Manacor mit den Festlichkeiten zu San Antonio beschäftigt. Paraden, Musikkapellen, Hexen und Geister tanzen ums Lagerfeuer und zum Schluss folgt ein Feuerwerk. Dieses ist jedoch in Palma de Mallorca um ein Vielfaches imposanter als in Manacor.

 

Weiter im Norden erwartet Sie ein kleiner, romantischer Spaziergang von Cala Ratjada zu dem versteckten Sanddünenstrand der Cala Mesquida. Hier brandet das Mittelmeer mit voller Kraft an den Strand und begeistert Surfer aus aller Welt. Aber auch die Dünenlandschaft muten fast Wüstenartig an. Nach diesem Naturerlebnis bietet sich ein Kulturtag in der historischen Altstadt von Artá an. Die Stadt ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben und strahlt mit ihren schönen Gassen und Plätzen mediterrane Gemütlichkeit aus. Übernachten Sie in einem der rustikal-gemütlichen Hotels der Stadt und unternehmen Sie am nächsten Tag einen Ausflug auf den Kalvarienberg von Artá. Der Weg dorthin geht zwar über unzählige Steinstufen, ist jedoch malerisch von Zypressen und Steinkreuzen eingefasst, und oben werden Sie von einem traumhaften Rundblick über die Stadt belohnt.

 

Im Westen Artás erstrecken sich die karibischen Strandbuchten von Alcudia und Pollenca. Hier sollten Sie innehalten und die im Winter oft spärlich besuchten Strände genießen. Türkisblaues Wasser, eingerahmt von den hoch aufragenden Felsen des Kap Formentors- das schafft Ruhe. Diese finden Sie in den kalten Monaten auch auf dem Kap Formentor mit der schönen versteckten Cala Pi. Die Serpentinenreichen Bergstraßen können Sie nun ohne Reisebusverkehr in vollen Zügen genießen. Zudem hat man bei klarem Wetter auch Sicht bis nach Menorca.

 

Bei Ihrer Rückfahrt nach Palma de Mallorca sollten Sie in der schönen Alstadt von Ìnca noch einen kurzen Halt einlegen. Denn hier gibt es ein kleines, aber sehenswertes Wachsfigurenkabinett. Von Ìnca nach Palma de Mallorca ist es dank der Schnellstrasse nicht mehr weit. So bleibt noch Zeit die schöne Inselhauptstadt näher kennen zu lernen. Natürlich ist ein Besuch des Wahrzeichens, der Kathedrale Seu direkt am Hafen, sehr schön, aber auch die Altstadt von Palma bietet für Stadtbummel ein sehr gutes Terrain. Im Meerpark vor der Kathedrale können Sie schließlich langsam Abschied von Ihrer Rundreise durch Mallorcas Osten im Winter nehmen und vielleicht schon von der Erkundung der Westinsel träumen.


Daniela Fehrenbacher




 

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