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Zunächst um einen kleinen Überblick zu geben sei gesagt dass
die maltesischen Inseln etwa 95km südlich von Sizilien liegen, und eine eigene
Sprache – nämlich das „Maltesisch“ haben. Maltesisch zählt zu den semitischen
Sprachen und hat sich aus einem arabischen Dialekt entwickelt. Trotzdem sind im
Maltesischen auch große Wortschatzteile aus dem Italienischen zu finden.
Die Kultur Maltas ist wie ihre Sprache bunt und vielfältig, zahlreiche
Touristenattraktionen und Denkmäler machen die Inseln zu beliebten Reisezielen.
Insgesamt drei Denkmäler sind in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen
wurden, so die Hauptstatt Valletta, die als bestgesichertste Stadt der Welt
gilt mit ihrem Ring aus Basteien (militärische Befestigungsanlagen).Neben
diesen militärischen Details gibt es für Zivilisten viel zu entdecken. In der
Stadt gibt es zahlreiche historische Cafes und Restaurants. Das „Manoel
Theatre“ gehört zu den ältesten Theatern in ganz Europa und ist in jedem Fall
einen Besuch wert.
Trotz der Attraktionen in der Stadt sollte man einen Ausflug zum Ġgantija
Tempel (gesprochen dschgantija) auf der Insel Gozo einplanen. Der etwa 5800
Jahre alte Tempelkomplex gehört zu den ältesten Gebäuden der Welt.
Touristenführungen durch den Tempel informieren und geben einen Einblick in die
Kultur Maltas.
Nach einem anstrengenden Kulturnachmittag läd eine Besonderheit der
maltesischen Inseln zum entspannen ein. In fast jedem Hafen sind die bunt
bemalten maltesischen Schiffe zu sehen, die die Einheimischen „Luzzus“ nennen,
und auf denen man sich aufs Meer hinausfahren lassen kann.
Mit einer maltesischen Limonade aus Blutorangen und Kräutern (Kinnie genannt)
kann man auf so einer Ausfahrt Kraft schöpfen um das Nachtleben Maltas zu
erkunden.
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