Willkommen Gast!
Bitte einloggen oder registrieren um Beiträge zu schreiben.


Home | Archiv | Registrieren | Artikel schreiben | Erweiterte Suche | Kontakt | Impressum

    Hauptkategorien
» Auto und Verkehr
» Business
» Computer
» Essen und Trinken
» Finanzen und Wirtschaft
» Freizeit und Hobby
» Gesundheit
» Handy & Telefon
» Internet
» Kunst und Kultur
» Medien
» Natur und Umwelt
» Recht & Rechtsanwalt
» Reisen und Urlaub
» Shopping
» Singles und Freundschaft
» Sonstiges
» Sport und Unterhaltung
» Städte & Länder
» Versicherungen
» Wissenschaft

  Optionen
» Meist gelesene Artikel
» Artikel schreiben
» Registrieren


    Zufalls Artikel
Opulente Bildbände, wunderschöne Bücher über Antiquitäten, antike Interieurs und Garten-Antiquitäten – hört man sich im Freundes- und Bekanntenkreis um, so weiß fast jeder zu erzählen, dass er die Texte speziell zu Bildbänden kaum oder gar nicht liest. Das ist hier in München wahrscheinlich genauso wie in anderen Städten und das war Grund für den ANTIK-GUIDE – dessen Hauptthemen eben München und Bayern antik sind, sich diesem Thema zu stellen.

    Statistiken
» Artikel
5849
» Autoren
7222
» Besucher
3604366
» Kategorien
22

Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : March 25, 2008 | Autor : aboutbooks
Kategorie : Kunst und Kultur | Bisher gelesen : 1008

  

Eine Mischung aus Krimi, Gesellschaftskritik und medizinischer Fallstudie – so in etwa könnte man Martin Suters Romane bezeichnen. Der Schweizer Autor, der schon diverse Literatur- und Krimipreise sein Eigen nennen kann, hat 2008 sein bisher jüngstes Werk, „Der letzte Weynfeldt“ veröffentlicht. Und wieder macht er deutlich, dass seine Bücher nicht klar einem Genre zuzuordnen sind.

 

Schon in „Small World“, seinem im Diogenes Verlag erschienen Buch von 1997, verknüpfte er auf sehr spezielle Art und Weise die immer weiter voranschreitende Leidensgeschichte des Alzheimerpatienten Konrad Lang mit einem Plot, in dem Macht und Gier, aber auch sich über drei Generationen erstreckende Familienverflechtungen vereint. Martin Suter bricht damit aus dem Genre der Krimis aus, ohne jedoch nur ein persönliches Schicksal oder eine Familiensaga zu erzählen.

Als erster Teil der so genannten „Neurologischen Trilogie“ legte damit „Small World“ die Marschroute für weitere Romane fest: Auch „Die dunkle Seite des Mondes“ und „Ein perfekter Freund“ verbinden medizinische Schicksäle mit fesselnden Plots um dunkle Machenschaften.

Daneben schrieb Martin Suter aber auch immer wieder Kurzgeschichten und Kolumnen über das Leben im Zeichen des Kapitalismus. Hier wird seine Gesellschaftskritik am deutlichsten. „Der letzte Weynfeldt“ schlägt in dieselbe Kerbe, schreibt der Autor hier doch über einen erfolgsverwöhnten Kunstexperten, dessen Leben durch die Begegnung mit einer psychisch labilen jungen Frau ins Wanken gerät. Das Leitmotiv: Was macht eigentlich Glück in der heutigen Welt aus?

Martin Suter beweist hier eindrücklich, dass er ein überaus vielseitiger Schriftsteller ist und wie gekonnt er die verschiedensten Perspektiven und psychologischen Profile mit einfachen Stilmitteln skizzieren kann. Aber auch das „klassische“ kriminalistische Fach beherrscht er, hat er doch für den Roman „Der Teufel von Mailand“ sogar den Deutschen Krimipreis des Jahres 2007 erhalten.  

Martin Suter lebt abwechselnd auf Ibiza und in Guatemala. Suter war Werbetexter und als freier Schreiber unter anderem für die Zeitschrift GEO tätig. Auch für TV und Kinoproduktionen hat er bereits zahlreiche Stoffe verfasst.

 

Kathrin Berger

info(at)aboutbooks(dot)de




 

 Visitor's Comments !

keine Kommentare...

Article-Base.de Cookies löschen | Nach oben