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In einer Wochenzeitung aus dem Umkreis, habe ich die Anzeige einer jungen Mutter gesehen, der es aus beruflichen Gründen nicht möglich war, auf Ihre Kinder selbst aufzupassen. Alexander und Phillip waren damals 2 und 4 Jahre alt und am Anfang noch relativ schüchtern. Meine Aufgabe war es die Jungs vom Kindergarten abzuholen, mich nachmittags mit ihnen zu beschäftigen und dafür zu sorgen, dass sie abends was zu essen auf dem Tisch hatten.
Bevor ich sie abends ins Bett gebracht habe, durfte die Gute-Nacht-Geschichte natürlich nicht fehlen. Langsam wurde ich für die Jungs zu einer Bezugsperson und sie zeigten mir oft, wie lieb sie mich haben. Neben der stressigen Zeit in der Schule, war die Zeit mit den Kindern – auch wenn es manchmal stressig war – der richtige Tagesausklang und gab mir auch die nötige Selbstbestätigung, die ich in der Schule immer so vermisst habe. 2 Jahre später, habe ich dann von der erneuten Schwangerschaft meiner Chefin erfahren und freute mich riesig auf die kleine Anna. Als es dann endlich so weit war und ich das Baby zum ersten Mal auf dem Arm haben durfte, habe ich erstmal registriert, dass Kinder die größten Wunder der Welt sind. Die kleinen Händchen, die kleine Stupsnase und die großen Füße, die sie von Ihrer Mama geerbt hat, machten mir noch mal deutlich, wie faszinierend die Entstehung eines Babys ist.
Immerhin habe ich die ganze Schwangerschaft anhand des Bauchwachstums der Mutter ihre Entwicklung verfolgt. Die Zeit mit den drei Kindern war schon eine schöne Zeit und ich habe mir vorgenommen sie regelmäßig zu besuchen und mit Ihnen etwas zu unternehmen.
Autor: Melanie Stein m.stein@trendmile.com
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