Sobald Kinder das Fahrradfahren gelernt haben, sind sie begeisterte Fahrer. Es ist für sie, ein tolles Erlebnis, sich eigenständig mit dem
Fahrrad zu bewegen. Die Lernphase, also genug Sicherheit und Gleichgewicht halten zu lernen, ist bei dem einzelnen Kind verschieden. Je sicherer das Kind aber wird, umso größer wird die Begeisterung, mit dem Fahrrad die Welt zu erkunden. Es erscheint, als ob es genau so wie das Gehen lernen wäre, das Kind erobert sich damit ein neues Stück Welt. Auch für die Eltern ist es eine bereichernde Erfahrung, wenn das Kind diese neue Fähigkeit entwickelt.
Es sind nun neue Möglichkeiten für die Familie möglich – Fahrradausflüge -, womit der Familienalltag erweitert wird. Gerade im Frühling, wenn die Natur neu erwacht, ist es besonders reizvoll, die Fahrräder auszupacken, und diese neue Möglichkeit der Fortbewegung in den Familienalltag einzubauen. Die Natur wird besser kennengelernt, zusätzliche Bewegung kommt in den Tagesablauf, (wichtig für die Gesundheit und die geistige Entwicklung des Kindes), Freude an gemeinsamen Aktivitäten entsteht.
Die
Größe des Fahrrades bzw. der Räder bestimmt die Sicherheit der Fortbewegung. Ein „20 Zoll Kinderfahrrad" ist ein Fahrrad, das schon für das etwas größere und sichere Kind geeignet ist. Bei der Wahl des Fahrrades sind die Körpergröße sowie das Fahrkönnen von Bedeutung. Ein zu groß gewähltes Fahrrad vermindert die Sicherheit des Kindes und die Freude des Kindes, sich damit zu bewegen. Insbesondere bei dem jüngeren Kind ist die Aufsicht von erwachsenen Personen nicht zu vernachlässigen, weil das Kind die vielfältigen Gefahren, die im Verkehrsgeschehen auf es lauern, nicht beurteilen kann.
Trotz dieser Risikofaktoren bringt das Fahrradfahren viel Freude in den Familienalltag und ist etwas, das ich nur empfehlen kann.