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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : November 30, 2007 | Autor : Sleeper
Kategorie : Business | Bisher gelesen : 1557

  

Mit gut geöltem Recruiting-Prozess zum Erfolg

Wie Unternehmen das Rennen um die beste Köpfe gewinnen

"Na, schon was gehört?" - "Nein, keine Antwort." Vor vier Wochen hatte sich Stefan auf seinen Traumjob beworben. Alles schien zu passen. Er hatte fest mit einer Einladung zum Gespräch gerechnet. Doch nun hört er nichts mehr - keine Reaktion vom Arbeitgeber.

Was also tun? Warten lohnt sich nicht, denn für einen Ingenieur mit Vertriebserfahrung stehen die Chancen zur Zeit gut. Erst im Mai hatte die Bundesagentur für Arbeit einen Zuwachs an Stellen auch für den ersten Arbeitsmarkt gemeldet. Der Indikator "BA-X" stieg zwischen April 2006 und 2007 um 48 Punkte auf 203 Zähler. Stefan macht sich also für die nächste Bewerbung klar. Den Traumjob hat er abgehakt und sein ehemaliger Traumarbeitgeber hat einen begeisterten Bewerber verloren.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften steigt weiter und damit das Rennen um die besten Köpfe des Landes. Schon jetzt ist der Markt für Führungskräfte, Personen mit Berufserfahrung und Spezialisten eng. Der Wettbewerb wird noch härter werden.

Auch die Marktgrößen strengen sich an: Google kann nach eigenen Angaben jeden Monat aus 100 000 Bewerbungen auswählen. Doch von nichts kommt auch bei Google nichts. Ob Presse, Buch oder TV - Google steht laufend in den Schlagzeilen und versäumt es nicht, seine außergewöhnlichen Arbeitsbedingungen zu erwähnen. Worauf es ankomme, seien Vision und Leidenschaft (solcher) junger Tüftler und Unternehmer, sagt Google-CEO Eric Schmidt dazu. "Die sind selten und wichtig, und man muss sie identifizieren und respektieren".

Von der Formel 1 in die Gebrauchtwagen-Klasse

Arbeitsbedingungen als Wettbewerbsvorteil - ganz neu ist die Idee nicht. Auch in Deutschland wird schon seit Jahren der "Arbeitgeber des Jahres" gekürt. Zum deutschen Standard gehört diese Art des Marketings jedoch nicht. Im Gegenteil, 30 bis 50 Prozent aller Stellenbesetzungen scheitern an internen Problemen, schätzen die Berater bei Xenagos, einem Personalvermittler speziell für Vertriebsfachleute. Oft haben die besten Kandidaten schon abgesagt, bevor sie überhaupt eine späte Eingangsbestätigung bekommen haben. Stehen die Kandidaten für ein Gespräch weiter zur Verfügung, ist die Begeisterung zumindest schon einmal gedrosselt.

Wie anderswo entscheiden auch im Rennen um die besten Kandidaten Geschwindigkeit und Professionalität über den Erfolg. Bei einem guten Kandidaten gilt es, so schnell wie möglich einen Termin zu vereinbaren und ihn für das Unternehmen zu begeistern. Pünktliches Erscheinen im Vorstellungsgespräch und eine gute Vorbereitung seitens des Unternehmens sollten selbstverständlich sein - so wie man es auch von dem Kandidaten erwartet. Leider machen viele Unternehmen an dieser Stelle ihre Chancen zunichte und verkennen, dass sie ihr Unternehmen als Arbeitgeber verkaufen müssen. "Vernunft, Augenmass und Professionalität sind die Zauberworte", sagt Xenagos-Geschäftsführer Christopher Funk. "Das Ausprobieren neuer Fragetechniken oder eine übertriebene Selbstpräsentation der Firmenvertreter kommen dagegen schlecht an." Nach dem Vorstellungsgespräch sollten alle weiteren Schritte zügig voran gehen. So verringern Unternehmen die Gefahr, dass gute Kandidaten vorzeitig abspringen.

Raum für Fantasie steigert die Attraktivität

Doch wo kommen die guten Kandidaten her? Internet-Stellenmärkte sind preisgünstig und verfügen über eine hohe Reichweite. Sie sind damit die erste Wahl. Dieses Recruitment-Instrument führt in der Regel zu schnellen und guten Ergebnissen, eine intelligente Streuung und ein ansprechenden, aussagekräftigen Text vorausgesetzt. Besonders interessant sind Stellenanzeigen im Internet für den Mittelstand, denn hier spielt die Größe der Anzeige im Gegensatz zur Zeitung keine Rolle mehr. So können sich kleine Unternehmen ebenso prominent positionieren wie internationale Konzerne.

Wird eine Anzeigen verdeckt über eine Agentur oder einen Personalberater geschaltet, steigt der Rücklauf nachhaltig. Eine solche Anzeige lässt Raum für Spannung und Fantasie, was Xenagos qualitativ und quantitativ nachweisen konnte.

Talente, wo man sie gar nicht vermutet

Ein gewichtiger Teil der Einstellungen geht auf Mitarbeiterempfehlungen zurück. Deshalb lohnt es sich, diesen Kanal zu pflegen. Auch Initiativbewerbungen und Bewerbungen vergangener Ausschreibungen sind eine erfolgversprechende Quelle.

Bei den Direktansprachen ist es sinnvoll, den Kreis potentieller Kandidaten weit zu fassen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen Personen, die mit ähnlichen Produkten, Kundengruppen oder Prozessen beschäftigt sind. So ergibt sich eine breite Zielgruppe für die systematische Bearbeitung. Für Kandidaten der direkten Wettbewerber dagegen ist der Wechsel zum Wettbewerb oft nicht opportun.

Das Internet bietet weitere wertvolle Recruiting-Chancen. Foren wie XING oder LinkeIn, aber auch Google und unzählige Spezialseiten, Blogs und Communities unterstützen bei der Recherche nach möglichen Kandidaten. Dabei sollte jedoch nicht übersehen werden, dass die Nutzer in der Regel andere Zwecke verfolgen als die Stellensuche und sich gegen allzu häufige und plumpe Ansprache verwahren.

Auch die Profil-Datenbanken der Stellenmärkte sind ein interessanter Fundus. Allerdings sind regelmäßige Suche und Kontaktaufnahme recht aufwändig und die dürftigen Ergebnisse oftmals nur schwer mit Aufwand und Kosten zu rechtfertigen

Recruting-Prozess steuert Motivation

Unternehmen wünschen sich von ihren Mitarbeitern Loyaität, Engagement und Einsatz. Die geforderte Energie benötigt ihren Brennstoff: Gerade in der ersten Phase des Kennenlernens ist es wichtig, Anerkennung und Wertschätzung zu signalisieren. Dies gelingt am besten mit einer professionellen Vorbereitung und einem Projektplan. Die Eckpunkte dabei: Wer wird gesucht? Bis wann soll jemand eingestellt worden sein? Wer muss eingebunden werden, wer entscheidet? Günstig ist es, bereits vorab verbindliche Interview-Termine festzulegen. Im Recruiting gilt wie überall: Profis ziehen Profis an.

Xenagos hat sich auf das Recruiting von Vertriebsprofis spezialisiert. Effizienz und schnelle Ergebnisse sind oberstes Prinzip. Deshalb setzt Xenagos alle Mittel ein, die sich bewährt haben: modernste Online-Instrumente genauso wie die klassische Direktsuche. Das alles zum Festpreis und mit Leistungsgarantie.

Christopher Funk
funk@xenagos.de




 

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