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Veröffentlicht : June 15, 2010 | Autor : funcar
Kategorie : Internet | Bisher gelesen : 814

  
Mobil von unterwegs aus via Laptop und UMTS ins Internet: Was noch vor wenigen Jahren mit meist einer hohen Mobilfunkrechnung quittiert wurde, ist heute längst Standard. Mobil mit Highspeed im Internet surfen. Das wird derzeit durch das schnelle UMTS-Netz der vier deutschen Mobilfunkunternehmen realisiert. Je nach Netzabdeckung und der allgemeinen Auslastung des jeweiligen Mobilfunknetzes sind dabei unterschiedliche Geschwindigkeiten, also Übertragungsraten die man maximal erreichen kann, gegeben. Außerdem hängt die Geschwindigkeit beim mobilen surfen sehr von der aktuellen Funkzellen-Auslastung ab. Surfen an einem bestimmten Standort viele Kunden eines Mobilfunkunternehmens gleichzeitig mobil per UMTS, so müssen sich diese nicht selten die Anbindung einer einzigen Funkzelle teilen. Von den oft beworbenen 7,2 Mbit/s bleibt dann in der Praxis vorallem in Stoßzeiten meist nicht mehr viel für den einzelnen Kunden beim mobilen surfen übrig. Dieses Problem tritt vorallem in Großstädten auf, da sich hier viele Menschen an einem gleichen Aufenthaltsort befinden. Auf dem Land geht's hingegen - sofern die jeweilige Netzabdeckung HSDPA aufweist - in aller Regel etwas schneller. Doch es gibt ein paar Tricks, mit denen betroffene ihren mobilen Zugang zum Internet beschleunigen können.

Mit der Hilfe von sogenannten Speedmanagern ist es generell möglich mobiles surfen zu beschleunigen. Unter einem Speedmanager versteht man ein Programm, welches z.B. Bilder und andere Medieninhalte einer gewünschten Webseite komptimiert. Dadruch verschlechtert sich zwar dessen Qualität in der Darstellung. Aufgrund der kleineren Bildgrößen verkleinert sich jedoch die Gesamtgröße einer Webseite, was widerrum eine schnellere Ladezeit und einen geringeren Trafficverbrauch zur Folge hat. Je nachdem wieviele Seiten man beim mobilen surfen im Internet öffnen ist es dadurch möglich, die Ladezeiten vorallem in Stoßzeiten zu kürzen. Auch in schlecht ausgebauten Regionen wo man zum Beispiel nur eine EDGE-Verbindung aufbauen kann, kann das Speedmanager-Tool oftmals kleine Wunder erbringen. EDGE basiert auf dem alten GSM-Standard und kann maximal 220 kbit/s übertragen - in etwa soviel wie eine 4fache ISDN-Leitung. Im Unterschied zu HSDPA bzw. UMTS, liegen bei EDGE die Pingzeiten deutlich höher. Teilweise können hier unterschiede von bis zu 200 ms und mehr auftreten.

Fazit: mobiles surfen per UMTS problemlos möglich

Heutzutage kann man mobiles Internet durchaus gut nutzen. Da die jeweilige Geschwindigkeit allerdings von mehreren Faktoren abhängig, und somit nicht an jedem Standort gleich ist, kann es nach wie vor zu kleinen Datenstaus auf der Datenautobahn kommen. Mit dem Einsatz von sogenannten Speedmanagern lässt sich dies jedoch zumindest ein Bisschen beeinflusen. Wer besonders hohen Wert auf schnelle Geschwindigkeiten und kurze Pingzeiten legt, sollte vorab einen Blick auf die aktuelle UMTS Netzabdeckung der Provider werfen. Im Internet findet man dazu teilweise sehr genaue Netzabdeckungskarten die nach der Adress- oder Ortseingabe anzeigen können, ob HSDPA / UMTS oder nur EDGE im gewünschten Gebiet verfügbar ist.

Begriffserklärung HSDPA und EDGE

HSDPA (High Speed Download Packet Access): ist ein Addon für alle UMTS-Netze. HSDPA reduziert im wesentlichen die Pingzeiten und ermöglicht durch den Aufbau mehrere Sende- und Empfangskanäle Geschwindigkeiten von bis zu 14,4 Mbit/s. Ohne den Zusatz von HSDPA kann man mit einer reinen UMTS-Verbindung maximal mit bis zu 384 kbit/s mobil surfen.

EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution): bezeichnet eine Technik zur Erhöhung der Datenübertragungsrate in GSM-Mobilfunknetzen durch Einführung eines zusätzlichen Modulationsverfahrens. Mit EDGE werden die Datendienste GPRS zu E-GPRS (Enhanced GPRS) und HSCSD zu ECSD erweitert. Maximal sind bis zu 220 kbit/s in der Praxis möglich.
M. Freimair, press [at-zeichen] hsdpa-hsupa.de




 

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