Willkommen Gast!
Bitte einloggen oder registrieren um Beiträge zu schreiben.


Home | Archiv | Registrieren | Artikel schreiben | Erweiterte Suche | Kontakt | Impressum

    Hauptkategorien
» Auto und Verkehr
» Business
» Computer
» Essen und Trinken
» Finanzen und Wirtschaft
» Freizeit und Hobby
» Gesundheit
» Handy & Telefon
» Internet
» Kunst und Kultur
» Medien
» Natur und Umwelt
» Recht & Rechtsanwalt
» Reisen und Urlaub
» Shopping
» Singles und Freundschaft
» Sonstiges
» Sport und Unterhaltung
» Städte & Länder
» Versicherungen
» Wissenschaft

  Optionen
» Meist gelesene Artikel
» Artikel schreiben
» Registrieren


    Zufalls Artikel
Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie an Wien denken? Sachertorte, Sisi und der Prater?

    Statistiken
» Artikel
5330
» Autoren
6338
» Besucher
3417933
» Kategorien
22

Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : July 03, 2008 | Autor : bodoholzendorf
Kategorie : Natur und Umwelt | Bisher gelesen : 1628

  

Im letzten Jahr kam ich zu der Erkenntnis, dass mein Gartenboden erschöpft war und dringend eine Erholungsphase benötigt. Ursache war meiner Meinung nach, dass ich jahrelang ca. die Hälfte der Anbaufläche für Kartoffeln verwendete und somit ein jährlicher Wechsel zwischen Kartoffeln und den übrigen Kulturen  erfolgte. Die Kartoffeln hatten  im Durchschnitt nur noch  die Größe von einem Golfball. Ich beschloss, in den nächsten 2 – 3  Jahren in meinem Garten keine Kartoffeln mehr anzubauen.

Gleich nach der Ernte der doch sehr kleinen Kartoffeln brachte ich eine Gründüngung zur Aussaat. Von den Angeboten im Baumarkt wählte ich Gelbsenf aus.

Da im Spätsommer und im Herbst 2007 sehr  viel Regen viel, gedieh der Gelbsenf prächtig. Schon nach kurzer Zeit war das ehemalige Kartoffelbeet mit einem grünen Teppich bedeckt.

Zu meinem Erstaunen hörte der Gelbsenf jedoch nicht mit wachsen auf und erreichte bis zum Spätherbst teilweise eine Höhe von bis zu 1,5 m.

Gelbsenf ist nicht frosthart und friert über Winter bei niedrigen Temperaturen ab. In der Beschreibung steht, dass man die abgestorbenen Pflanzen als Mulchmaterial  auf dem Beet  bis  zur Frühjahrsbestellung belassen kann.

Zum Frühjahrsbeginn konnte man die Pflanzen, die jetzt eher Stroh ähnelten und flach auf dem Beet lagen, einfach mit einer Harke zu einem Haufen zusammen harken. Sie ließen sich sehr leicht vom Boden lösen. Der Haufen erreichte  erstaunliche Ausmaße von ca. 1,5m  x 1,5m  x 1,0m ( LxBxH) und ich machte mir schon Gedanken über die weitere Verwendung. Verbrennen wollte ich nicht wegen der Umwelt, kompostieren wollte ich nicht wegen der Arbeit  und zum wegschaffen hatte ich auch keine Lust. Beim Frühjahrsputz der Erdbeeren kam mir die Idee, den strohähnlichen Rest der Gründüngung als Mulchmaterial zwischen die Erdbeeren zu legen.

Dadurch wurde die Feuchtigkeit im Boden gehalten, bei Regen lagen die sich entwickelnden Erdbeeren nicht  auf dem Boden sondern auf dem Stroh und konnten wieder sehr schnell abtrocknen. Dadurch wurde der Fäulnis entgegengewirkt. Und die lästigen Nacktschnecken hatten es auch schwerer, an die begehrten Früchte zu gelangen.

Jetzt, nachdem die Erdbeerernte im abklingen ist, beginnt auch das Stroh endgültig zu verrotten und trägt somit zur Verbesserung der Bodenstruktur und der Fruchtbarkeit bei.

Das Wichtigste: Ich hatte schon lange nicht mehr so schöne Erdbeeren in meinem Garten.

Auch in diesem Herbst werde  ich wieder als Gründüngung Gelbsenf aussäen, um im nächsten Jahr über  Mulchmaterial für meine Erdbeeren  zu verfügen.

 

 

Oranienburg, den 25.06.2008

 

Bodo Holzendorf

bodo-holzendorf@arcor.de




 

 Visitor's Comments !

keine Kommentare...

Article-Base.de Cookies löschen | Nach oben