Wenn Kinder mal mit schlechten Noten nach Hause kommen, ist es mit Sicherheit nicht schlimm. Die Alarmglocken sollten aber läuten, wenn sich die Noten mit mangelhaft oder ungenügend häufen. Hier sollte dringend gehandelt werden. Dabei ist der Umgang mit dem Kind genauso wichtig wie eine Nachhilfe.
Bestrafen der Kinder hilft wenig. Den Kindern sollte lieber gezeigt werden, dass man sie trotz der schlechten Noten genauso liebt wie vorher. Dann kommen die Kinder meistens selbst zu der Einsicht, dass sie etwas tun müssen und diese Noten kein Dauerzustand sein können. Setzt man sie dagegen unter Druck, reagieren die meisten oft mit einer Abwehrhaltung. Nachhilfe kann durchaus helfen, den oft steinigen Weg zu meistern.

Allerdings sollte man nicht immer gleich den erstbesten Vertrag unterschreiben und schon gar nicht auf den Preis achten. Natürlich sollte eine gewisses Preis-Leistungsverhältnis da sein. Wir raten aber lieber einen Nachhilfelehrer zu engagieren, der vielleicht 5 € die Stunde mehr verlangt, dafür aber deutlichere Fortschritte bei Ihrem Kind zu sehen sind als bei jemandem wo kaum Erfolge sichtbar sind. Auch sollte man danach schauen, wie engagiert und konstruktiv die Nachhilfe verläuft. Einzelunterricht ist immer besser als Gruppenunterricht. Wir halten Gruppen in der Größe bis maximal 2 Teilnehmer für vertretbar. In größeren Gruppen ist die Gefahr sehr groß, dass man kaum auf die einzelnen Schwächen eingehen kann. In einem Beispiel wurde für einen 12-jährigen Jungen
Nachhilfe in Coburg durchgeführt. Er schrieb in Diktaten grundsätzlich eine 5 oder 6 mit zum Teil 30 Fehler. Im ersten Schritt konnten man die Fehlerzahl im Durchschnitt auf 10 reduzieren. Im nächsten Schritt hatte er nur noch 4-5 Fehler. Dadurch bekam er gute bis befriedigende Lösung. Das alles innerhalb eines Jahres. Wer also Erfolge haben will, sollte auch dem Kind etwas Zeit geben. Es geht oft nicht innerhalb 2 Monaten.