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Die biologische Schädlingsbekämpfung ist eine interessante Alternative, denn die chemische Industrie liefert zwar eine Lösung zur Schädlingsbekämpfung, nur hat diese meist auch Auswirkungen auf die Gesundheit. Daher möchte ich die ökologische Schädlingsbekämpfung einmal näher erläutern. Die zentrale Frage ist, wie erreicht man eine Bekämpfung von Schädlingen ohne den Einsatz von Chemie, dies lässt sich einfach beantworten, man sucht sich einen natürlichen Feind für den Schädling aus, denn die Natur bietet eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten. Die Natur funktioniert nach den Maximen der Nahrungskette, daher wählt man sich eine Gattung die den Schädling auf natürliche Weise vernichtet. Alternativ kann man auch den Schädling so modifizieren das er seine Art selbst vernichtet. Im biologischen Anbau wird zum Beispiel der Marienkäfer zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Der Marienkäfer frisst während einer Larvenzeit mehr als 3000 Pflanzenläuse oder Spinnmilben. Diese natürliche Regulierung funktioniert daher, weil die Natur nach dem Prinzip des Fressen und Gefressen werden agiert. Fast jedes Tier hat einen natürlichen Gegner, durch geschickte Selektion kann man jeden Schädling den Gar aus machen. Man muss nur aufpassen, das der biologische Schädlingsbekämpfer nicht selbst zur Plage wird, denn findet er keine Nahrung mehr zieht er weiter. Um dies zu verhindern muss der Einsatz von biologischer Schädlingsbekämpfung sehr bedacht eingesetzt werden. Denn wenn man das eine Problem beseitigt hat und dadurch ein neues Problem schafft, kann man nicht von einer Lösung sprechen. Aber welche Nützlinge kann man nun für welchen Schädling einsetzen:
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| Nützling
| Schädling
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| Siebenpunkt-Marienkäfer | Blattläuse |
| Raubwanze | Weiße Fliegen |
| Schlupfwespe | Minierfliegen |
Zusammenfassend ist die biologische Schädlingsbekämpfung eine Natur schonende Alternative, man muss sich nur bewusst sein, dass man in das System Natur eingreift. Jens Otto programmierung2@galileo-media.de
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