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Als das Internet sich auf breiter Front zu kommerzialisieren begann, da gab es neben vielen ehrlichen kleinen Existenzgründern auch eine Menge schwarzer Schafe, die sich im Netz tummelten. Nicht wenige Verbraucher verloren erheblich Geld durch Waren, die nie geliefert wurden oder aber fehlerhaft und unbrauchbar waren. Das Vertrauen in den Internethandel entstand streng genommen erst dann wieder auf breiter Front, als etablierte Marken und Unternehmen online gingen, die sich bereits zuvor im traditionellen Einzel- und Versandhandel einen seriösen Namen gemacht hatten. Eines jener großen Versandunternehmen, die - im Gegensatz zu Quelle – das Internet als Zukunftsmarkt ernst nahmen, gehörte Neckermann. Heute ist neckermann.de ein Webkaufhaus, in dem es außer Nahrungsmitteln alles gibt, was der Mensch zum Leben braucht. Die Preise sind dabei nach wie vor so günstig, wie es schon unsere Eltern und Großeltern von dem Unternehmen gewohnt waren.
Neckermann hat sich immer über seine günstigen Preise für anständige Ware definiert. Das ist heute im Internet noch genauso wie in den Katalogen, die das Nachkriegsdeutschland der fünfziger Jahre beglückt haben. Auf neckermann.de kann der Kunde sicher sein, dass er ein Schnäppchen machen kann. Neben dem grundsätzlich schon sehr ordentlichen Preis-Leistungs-Verhältnis laufen dort nämlich häufig auch Sonderaktionen, bei denen spezielle Rabatte gewährt werden. Alternativ kann es auch sein, dass gerade eine Gutschein-Kampagne läuft, bei der die Rechnungssumme um lukrative Voucher „erleichtert“ wird.
Partner für solche Aktionen sind Gutschein- und Rabattportale, wie es sie seit einiger Zeit vermehrt im Internet gibt. Diese Portale haben sich darauf spezialisiert, für ihre User besonders interessante Vorzugskonditionen beim Einkauf im Netz herauszuhandeln. Als Beispiel sei hier willrabatt.com vorgestellt. Dieses Portal bietet einen einmaligen Service. User, die sich hier registrieren, erhalten in über 1000 angeschlossenen Webshops exklusive Rabatte. Die Registrierung ist kostenlos und sie verpflichtet den User zu absolut nichts. Das Login ist überhaupt nur deshalb erforderlich, um später die eingesparten Rabatte über ein Willrabatt-Konto auszahlen zu können. Die Registrierung ist aber weder mit einem Kaufzwang noch mit Mindestumsätzen oder Ähnlichem verbunden. Wie funktioniert das Ganze? Der registrierte Willrabatt-User gibt bei einer Bestellung in einem der tausend Partnershops über einen Code seine Zugehörigkeit zu willrabatt.com zu erkennen. In seiner Rechnung wird ausgewiesen, was ihm das an Rabatt einbringt; die Summe wird anschließend über ein Willrabatt-Konto ausgezahlt. Alle Beteiligten profitieren davon: Der Versender bekommt über das Rabattportal neue Kunden, der Kunde bekommt seine Waren zu einem Vorzugspreis und auch das Portal geht nicht ganz leer aus. Es erhält von den Shops für erfolgreich abgewickelte Bestellungen eine Art Vermittlungsgebühr.
Eine andere Art zu sparen erschließt sich über Gutscheinportale. Das sind Portale, bei den man Vouchercodes abrufen kann, die direkt bei einer Bestellung eingegeben werden. Bei ihnen handelt es sich selten um Prozente, sondern meist um konkrete Summen ab fünf Euro. Sie werden im Falle einer Order direkt von der Rechnungssumme abgezogen. Die Portale findet man relativ einfach, wenn Begriffe wie „Gutschein“ oder „Gutscheinportal“ in die Suchmaschine eingegeben werden. Wer fündig geworden ist, der wird selbst bei günstigen Anbietern wie neckermann.de noch das eine oder andere Zusatzschnäppchen machen.
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