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Betrachtet man den Umgang und die Bedeutung mit dem Thema
Auto , so ist es auffallend, dass es starke regionale, territoriale und
internationale Unterschiede gibt, was das Auto an sich betrifft. Um diese
Prämisse etwas konkreter anzusetzen, soll im Folgenden die Betrachtung auf die
Länder Deutschland und Frankreich fallen, denn sogar bei diesen beiden
Nachbarländern tun sich schon deutliche Unterschiede auf, was die Bewertung
eines Auto angeht.
Zunächst soll der Blick hierbei nach Frankreich geworfen
werden. Auf den französischen Straßen ist es keine Seltenheit, dass man alte,
angerostete und verbeulte Autos an jeder Ecke sieht. Speziell in Paris ist dies
auffallend. Wer schon einmal den Einheimischen von Paris dabei zugeschaut hat,
wie sie es gewohnt sind ein- und auszuparken, der wird sich auch nicht mehr
über die vielen Beulen wundern. Einen Neuwagen auf Frankreichs Straßen zu
sehen, gefahren von Franzosen, gehört eher zu den seltenen Vorkommnissen. Das
zeigt deutlich, dass der Stellenwert eines Fahrzeuges in Frankreich tatsächlich
von praktischer Seite her geprägt ist, weniger jedoch dem Prestige dienen soll.
In Deutschland hingegen gehören verbeulte, ja sogar
schmutzige Autos eher zu den Ausnahmen. Hier ist finden sich viele Neuwagen auf
den Straßen. Für diese Neuwagenfinanzierung sind die Deutschen bereit,
große Summer Geld zu bezahlen und extra dafür Kredite aufzunehmen. Eine Autofinanzierung
ist hier im Allgemeinen kostspieliger als beispielsweise in Frankreich, da
selbst die Gebrauchtwagen hier noch aufgrund der hohen TÜV Anforderungen auf so
einem hohen Niveau sein müssen, dass man nicht einen alten und leicht
mitgenommenen Wagen wie in Frankreich für sehr wenig Geld erwerben kann.
Das zeigt den hohen Stellen- und Prestigewert eines
Autos in Deutschland im Vergleich zu Frankreich und auch vielen weiteren Ländern.
Name des Autor: Georg Tatze Emailadresse: G.T.Autor@gmx.de
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