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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : February 13, 2007 | Autor : Lukas
Kategorie : Computer | Bisher gelesen : 1505

  
Mit Open-Source Software sind Programme gemeint, deren Quellcodes frei zugänglich und damit für jedermann einseh- und veränderbar sind. Sie sind kostenlos, wobei sie sich von zum Beispiel Freeware unterscheiden. Freeware Programme sind zwar ebenfalls kostenfrei, doch der Quellcode ist nicht zugänglich, diesen hält der Autor unter Verschluss.

Im Laufe der Zeit ist sich das Gros der Anwendergemeinde darin einig geworden, das kostenfreie Programme meist nicht gut zu gebrauchen seien. Eine Übereinkunft, die nur bedingt bestätigt werden kann. Die Vorbehalte rühren aus dem Umstand, das vor der breiten Nutzung des Internets kostenlose Programme meist von Privatpersonen entwickelt wurden, die mit den Möglichkeiten etablierter Softwarefirmen nicht mithalten konnten. Durch die weltweite Vernetzung haben auch Hobbyentwickler zueinander gerfunden, um ihre Resourcen zu bündeln und zu kanalisieren. Neben dem unschlagbar günstigen Preis/Leistungsverhältnis, welches open-source Anwendungen meist zu eigen ist, hat man es mittlerweile oft mit sehr weit ausgereiften Programmen zu tun, deren Nutzer und Entwickler sehr eng und sehr kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Software arbeiten. So werden Ideen von den verschiedensten Menschen eingebracht und umgesetzt. Dei Freiheit des Codes und die Verpflichtung open-source Programme auch nach einer etwaigen Weiterentwicklung weiterhin frei zugänglich zu halten, katalysiert die Weiterentwicklung und fördert das Einbringen neuer Ideen in den Entwicklungsprozess. Die Abkopplung von wirtschaftlichen Zwängen verhindert auch das Programme eines Tages nicht mehr weiterentwickelt und damit auf kurz oder lang unbrauchbar werden, weil z.B. ein Entwicklerstudio in die Insolvenz gegangen ist.

Desweiteren wird die Vielfalt auf dem Softwaresektor gewahrt, um Monopolbildung zu vermeiden und dem Anwender die Wahlmöglichkeit zu erhalten, wie es zum Beispiel im Falle des Firefox zu beobachten ist. Die Mozilla Suite hätte als kostenpflichtiger Konkurent zu dem System einer weltbekannten Firma aus Redmond nie überleben können, da die nötige Reichweite (in Bezug auf das Marketing) gefehlt hätte. Die Akzeptanz eines kostenfreien (und dazu transparenten Programms; da Quellcode liegt ja offen) war da höher.




 

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