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Lenkdrachen können je nach Größe bei verschiedenen Windverhältnissen geflogen werden. Je größer der Drachen, desto schwächer kann der Wind sein. Mit einem Indoor-Drachen kann man schon fast bei Windstille fliegen und benötigt null Beaufort, um ihn steigen zu lassen. Die nächste Stufe sind Leichtwinddrachen. Sie fliegen bei einem Beaufort. Das entspricht einer Windgeschwindigkeit von 0,3 bis 1,5 Metern pro Sekunde. Bei einer leichten Brise, zwei Beaufort, kann man mit Einleinerdeltas und leichten Lenkdrachen fliegen. Manche großen Drachen fliegen jetzt bereits recht gut, für kleinere ist diese Windstärke noch etwas zu gering. Für die meisten gängigen Lenkdrachen ist es ideal, wenn mindestens eine schwache Brise von drei Beaufort weht. Diese Windstärke kann man daran erkennen, dass die Blätter säuseln. Die gängigen Drachen fliegen auch noch gut bei einer mäßigen Brise mit vier Beaufort (bis 9 Meter/Sekunde), bei der Äste im Wind wackeln. Für fünf Beaufort, wenn kleinere Bäume sich mit dem Wind bewegen, braucht man bereits stabilere Einleiner. Bei sechs Beaufort schließlich hat man schon starken Wind und muss mit großen Lenkdrachen sehr vorsichtig sein. Für diese Verhältnisse eignen sich besser stabile und kleine Drachen. Sie fliegen bei diesem Wind auch besonders schnell. Ab sieben Beaufort, bei steifem Wind von mehr als 14 Meter/Sekunde, kann man Einleiner kaum noch beherrschen. Jürgen Reschke E-Mail: info@lenkdrachen-kinderdrachen.de
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