|
Immer mehr Menschen suchen das Abenteuer in freier Natur um dem Alltagsstress zu entfliehen. Besonders beliebt sind Outdoor-Aktivitäten wie Rafting, Canyoning oder auch Touren durch Hochseilgärten. Ein Hochseilgarten besteht aus mehreren, aus Tauen geknüpften Stationen die in einer Höhe von fünf bis fünfzehn Metern zu einem Parkour gebunden sind. Die ganze Tour beginnt relativ einfach, die Schwierigkeiten nehmen jedoch von Station zu Station zu. Man betritt den Hochseilgarten natürlich nur bestens gesichert. Jeder Teilnehmer bekommt einen Klettergurt und die entsprechenden Sicherungsschlingen, sowie auch einen Helm. Nach einem Einführungsgespräch in die Kletter- und Sicherungstechnik mit dem Hochseiltrainer kann die Tour losgehen. Die Stationen sind Teilweise ganz schön wackelig und es kann passieren, dass man erst nach mehreren Versuchen, nach dem herausfinden der richtigen Technik, eine Station bewältigen kann. Sollte einem Teilnehmer die Kraft ausgehen, so ist dies auch kein Problem. Der Hochseil-Trainer ist immer mit dabei und leistet Hilfe, bzw. kann er die Teilnehmer von jedem Punkt des Hochseilgartens aus abseilen. Zittrige Knie und ausgepowerte Gliedmassen sind vorübergehende Begleiterscheinungen, aber dafür ist das Gefühl danach unheimlich gut: 2 cm größer, mental gestärkt und sowieso jedem Problem gewachsen... Sehr beliebt in den Sommermonaten ist die Outdoorsportart Rafting. Hierbei steht das Gruppenerlebnis in freier, unberührter Natur im Vordergrund. Gefahren wird auf glasklaren Gebirgsbächen, die die Wassersportler durch ihre Wildromantischen Schluchten bezaubern und in Ihren Bann ziehen. Ein sehr schönes Raftinggebiet ist das Salzatal in der Obersteiermark. Hier fand der Raftingsport in Europa 1979 seinen Anfang. Autor: Ignaz Lackmaier office [@] raftingcamp.at
|