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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : September 25, 2007 | Autor : Elke Lohre
Kategorie : Kunst und Kultur | Bisher gelesen : 1532

  

Die Auflösung der digitalen Bilder wird in der Anzahl der Bildpunkte, Pixel genannt, in Breite und Höhe angegeben. Die Auflösung von digitalen Bildern kann nur bedingt mit der Auflösung eines Filmnegativs verglichen werden, da sie grundsätzlich vom Betrachtungsabstand und der Darstellungsart abhängig ist. Berücksichtigt wird, ob die Darstellung auf einem Bildschirm, auf Fotopapier oder gar hinter einem Bilderrahmen statt findet.

Grundsätzlich erreichen Digitalfotos, auf einem normalen Fotopapier die Qualität von konventionellen Papierabzügen. Entscheiden ist vielmehr die Kamera, das Objektiv und die technischen Bildbearbeitung. Eine weitere Unterscheidung ist, dass rein technisch betrachtet ein Filmkorn ein völlig zufälliges und unregelmäßiges Rauschen ist. Bei einer technisch gleichen Auflösung wirkt das Rauschen meist weniger störend als das regelmäßige Pixelmuster von digitalen Bildern. Allerdings kann dieses Pixelmuster durch eine geeignete Software perfekt entfernt werden, was bei einem chemischen Film nicht möglich ist. Wer also bevorzugt Digitalbilder macht, benötigt eine qualitativ hochwertige Kamera und eine entsprechende Software. Nicht unbedeutend ist das Fotopapier, auf dem die digitalen Fotos aufgebracht werden. Werden die Bilder hinterher in einem Bilderrahmen untergebracht ist meist gar nichts mehr von kleinen Unfeinheiten zu erkennen. Anders ist es, wenn ein digitales Bild auf einer Fotoleinwand aufgebracht werden soll. Hierbei werden die Bilder sehr stark vergrößert, sodass die einzelnen Pixelpunkte stark auffallen. Besonders zu beachten ist dies beim Scannen von Bildern. Hierbei muss die Auflösung so groß gewählt werden, dass die feinen Strukturen des Rasters dargestellt werden können. Mit einem Entraster kann die Auflösung dann wieder herabgesetzt werden, um so eine perfekte Vorlage für eine Fotoleinwand zu erhalten.




 

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