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Die Auflösung der digitalen Bilder
wird in der Anzahl der Bildpunkte, Pixel genannt, in Breite und Höhe angegeben.
Die Auflösung von digitalen Bildern kann nur bedingt mit der Auflösung eines
Filmnegativs verglichen werden, da sie grundsätzlich vom Betrachtungsabstand
und der Darstellungsart abhängig ist. Berücksichtigt wird, ob die Darstellung
auf einem Bildschirm, auf Fotopapier oder gar hinter einem Bilderrahmen statt
findet.
Grundsätzlich erreichen Digitalfotos, auf einem normalen Fotopapier die
Qualität von konventionellen Papierabzügen. Entscheiden ist vielmehr die Kamera,
das Objektiv und die technischen Bildbearbeitung. Eine weitere Unterscheidung ist,
dass rein technisch betrachtet ein Filmkorn ein völlig zufälliges und
unregelmäßiges Rauschen ist. Bei einer technisch gleichen Auflösung wirkt das
Rauschen meist weniger störend als das regelmäßige Pixelmuster von digitalen
Bildern. Allerdings kann dieses Pixelmuster durch eine geeignete Software perfekt
entfernt werden, was bei einem chemischen Film nicht möglich ist. Wer also
bevorzugt Digitalbilder macht, benötigt eine qualitativ hochwertige Kamera und
eine entsprechende Software. Nicht unbedeutend ist das Fotopapier, auf dem die
digitalen Fotos aufgebracht werden. Werden die Bilder hinterher in einem
Bilderrahmen untergebracht ist meist gar nichts mehr von kleinen Unfeinheiten
zu erkennen. Anders ist es, wenn ein digitales Bild auf einer Fotoleinwand
aufgebracht werden soll. Hierbei werden die Bilder sehr stark vergrößert,
sodass die einzelnen Pixelpunkte stark auffallen. Besonders zu beachten ist
dies beim Scannen von Bildern. Hierbei muss die Auflösung so groß gewählt
werden, dass die feinen Strukturen des Rasters dargestellt werden können. Mit
einem Entraster kann die Auflösung dann wieder herabgesetzt werden, um so eine
perfekte Vorlage für eine Fotoleinwand zu erhalten.
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