Veröffentlicht : December 10, 2008 |
Autor : romantisch Kategorie : Business | Bisher
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Plexiglas® ist eine Art von
Kunststoff die heutzutage sehr weit verbreitet ist, und zu viel mehr dient als
nur billiger Glas-Ersatz. Der deutsche Chemiker Otto Karl Julius Röhm arbeitete
seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts an der Entwicklung dieses Kunststoffes.
1933 schließlich gelangte es in mehreren europäischen Ländern gleichzeitig und
unabhängig zur Markttauglichkeit. Röhm, der inzwischen mit dem Kaufmann Otto
Haas zusammenarbeitete, meldete schließlich das Patent auf den Namen „Plexiglas®“
an.
Heute ist es auch unter dem Namen „Acrylglas“
bekannt, der offizielle wissenschaftliche Namen lautet jedoch „Polymethylmethacrylat“,
kurz PMMA. Verständlicherweise ist er nicht in die umgangssprachliche
Beschreibung des Kunststoffes eingegangen. Acrylglas kann heute in sehr
unterschiedlichen Varianten eingesetzt werden, zum Beispiel in der
Medizintechnik (Orthopädie und Zahnmedizin), der Optik (Herstellung von Linsen
und Brillengläsern), in der Textilindustrie (als Bestandteil von
Polyacrylfasern), sowie im Haushalt (für Gehäuse und Besteck). Daher erfreut
sich dieses Material sehr großer Beliebtheit, da es zudem noch relativ einfach
und kostengünstig hergestellt werden kann.
Acrylglas ist sowohl wärmebeständig
als auch schlagfest. Je nach Art des Kunststoffglases kann es 80-100 Grad Celsius aushalten. Dadurch ist es
möglich Plexiglas® auch als Baumaterial in der Architektur zu verwenden,
beispielsweise für Dächer oder große Fensterflächen. Hinzu kommt, dass
Acrylglas leicht bearbeitet werden kann, da es nach Erhitzung leicht verformbar
ist, und so ein hohes Maß an Flexibilität bietet.
Allerdings gilt es zu beachten, dass
diese Art Kunststoff richtig behandelt wird.Denn obwohl Acrylglas stabil und robust ist, kann es trotzdem beschädigt
werden. Bei der Reinigung von Plexiglas® können durch das Verwenden von
unsachgemäßen Reinigungsmitteln feine Risse und Korrosion entstehen. Am besten
eigenen sich einfaches Spülmittel, oder spezielle Kunststoffreiniger. Kratzer
auf der Oberfläche werden am besten mit einem Poliertuch bearbeitet. Tiefere
Kratzer können mit Schleifpapier und Wasser behandelt werden. Wichtig ist das
die Oberfläche vor und nach der Reinigung mit Wasser abgewaschen werden, um
Schmutz und Reste der Reinigung zu entfernen.