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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : December 10, 2008 | Autor : romantisch
Kategorie : Business | Bisher gelesen : 972

  

Plexiglas® ist eine Art von Kunststoff die heutzutage sehr weit verbreitet ist, und zu viel mehr dient als nur billiger Glas-Ersatz. Der deutsche Chemiker Otto Karl Julius Röhm arbeitete seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts an der Entwicklung dieses Kunststoffes. 1933 schließlich gelangte es in mehreren europäischen Ländern gleichzeitig und unabhängig zur Markttauglichkeit. Röhm, der inzwischen mit dem Kaufmann Otto Haas zusammenarbeitete, meldete schließlich das Patent auf den Namen „Plexiglas®“ an.

Heute ist es auch unter dem Namen „Acrylglas“ bekannt, der offizielle wissenschaftliche Namen lautet jedoch „Polymethylmethacrylat“, kurz PMMA. Verständlicherweise ist er nicht in die umgangssprachliche Beschreibung des Kunststoffes eingegangen. Acrylglas kann heute in sehr unterschiedlichen Varianten eingesetzt werden, zum Beispiel in der Medizintechnik (Orthopädie und Zahnmedizin), der Optik (Herstellung von Linsen und Brillengläsern), in der Textilindustrie (als Bestandteil von Polyacrylfasern), sowie im Haushalt (für Gehäuse und Besteck). Daher erfreut sich dieses Material sehr großer Beliebtheit, da es zudem noch relativ einfach und kostengünstig hergestellt werden kann.

Acrylglas ist sowohl wärmebeständig als auch schlagfest. Je nach Art des Kunststoffglases kann es  80-100 Grad Celsius aushalten. Dadurch ist es möglich Plexiglas® auch als Baumaterial in der Architektur zu verwenden, beispielsweise für Dächer oder große Fensterflächen. Hinzu kommt, dass Acrylglas leicht bearbeitet werden kann, da es nach Erhitzung leicht verformbar ist, und so ein hohes Maß an Flexibilität bietet.

Allerdings gilt es zu beachten, dass diese Art Kunststoff richtig behandelt wird.  Denn obwohl Acrylglas stabil und robust ist, kann es trotzdem beschädigt werden. Bei der Reinigung von Plexiglas® können durch das Verwenden von unsachgemäßen Reinigungsmitteln feine Risse und Korrosion entstehen. Am besten eigenen sich einfaches Spülmittel, oder spezielle Kunststoffreiniger. Kratzer auf der Oberfläche werden am besten mit einem Poliertuch bearbeitet. Tiefere Kratzer können mit Schleifpapier und Wasser behandelt werden. Wichtig ist das die Oberfläche vor und nach der Reinigung mit Wasser abgewaschen werden, um Schmutz und Reste der Reinigung zu entfernen.


Roman Tisch

radon@newego.de




 

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